Microsoft: Rechte-Management künftig auch bei Office-Dokumente

Montag, 24.02.2003 | 15:15 von Panagiotis Kolokythas
Microsoft plant, den "Rights Management Service" (RMS) künftig auch bei privaten und geschäftlichen Dokumenten zu nutzen. Die RMS-Technologie soll erstmals in "Windows Server 2003" integriert werden. Dadurch soll vor allem Unternehmen die Möglichkeit gegeben werden, die Verbreitung von vertraulichen Dokumenten zu kontrollieren.
Microsoft plant, den "Rights Management Service" (RMS) künftig auch bei privaten und geschäftlichen Dokumenten zu nutzen. Die RMS-Technologie soll erstmals in "Windows Server 2003" integriert werden. Dadurch soll vor allem Unternehmen die Möglichkeit gegeben werden, die Verbreitung von vertraulichen Dokumenten zu kontrollieren.

Die Redmonder haben bekannt gegeben , dass eine Testversion für das RMS im zweiten Quartal 2003 erscheinen soll.

Die RMS-Technologie soll nach den Plänen von Microsoft in verschiedene Anwendungen, wie Textverarbeitungen oder Mail-Clients zum Einsatz kommen. Der Anwender hat dann die Möglichkeit, seinen Dokumenten abgestufte Zugangsrechte zu vergeben. Das Rechte-Management wird vom Server zentral übernommen und gesteuert. Somit soll der Anwender die Möglichkeit erhalten festzulegen, dass ein Dokument beispielsweise nicht gedruckt, weitergeleitet oder kopiert werden darf.

RMS basiert auf der XrML (Extensible Rights Markup Language) und baut auf das .Net-Framework von Microsoft auf. Damit beim Erscheinen von Windows Server 2003 im April bereits die ersten RMS-Anwendungen für Windows-Clients bereitstehen, plant Microsoft vorher zwei Developer-Kits zu veröffentlichen.

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Montag, 24.02.2003 | 15:15 von Panagiotis Kolokythas
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