691852

Microsoft-Prozess: Einigung nur Gerücht

Im Kartellverfahren gegen Microsoft kursieren Gerüchte, nach

Im Kartellverfahren gegen Microsoft kursieren Gerüchte, nach denen das Unternehmen sich mit dem US-Justizministerium (DOJ) geeinigt haben soll. Obwohl DOJ-Sprecherin Gina Talamona diese Spekulationen als "völlig unbegründet" bezeichnete, kletterte der Kurs der Microsoft-Aktie um 2,06 Punkte auf 98,69.

Bei Microsoft will man sich zu den Gerüchten nicht äußern. Auch zu dem Kursanstieg war weder von der Pressestelle, noch von den Anwälten des Software-Herstellers eine Stellungnahme zu bekommen.

Vertreter beider Parteien in dem Prozess trafen sich am Montag in Chicago zum dritten Mal seit der Verkündung der "findings of facts" durch Richter Thomas Penfield Jackson am 5.11.99. Letzte Woche hatten die Kläger - das Justizministerium und 19 US-Bundesstaaten - ihre daraufhin erstellten Schlussfolgerungen abgegeben. Sie sollen einen beträchtlichen Einfluss auf Jacksons Urteil haben. Am 24. Januar 2000 wird Microsoft seine Gegenbeweise darlegen.

Sollte es zu keiner Einigung kommen, wird Microsoft seinerseits seine Schlussfolgerungen am 17. Januar präsentieren. Die Anhörung der Gegenbeweise des Gegners ist für den 31. Januar anberaumt.

Das Urteil wird im März erwartet [[sp]].

Schwerer Rückschlag für Microsoft (PC-WELT Online, 8.11.99)

Microsoft aufteilen oder zusehen? (PC-WELT Online, 17.11.99)

Prozess: Alle gegen Microsoft (PC-WELT Online, 23.11.99)

Microsoft-Prozess am Wendepunkt? (PC-WELT Online, 29.11.99)

0 Kommentare zu diesem Artikel
691852