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Microsoft-Prozess: Einigung in Sicht?

Im Kartellverfahren gegen Microsoft kursieren neue Gerüchte um eine Einigung. Namhafte Analysten meinen, dass bei den letzten Vermittlungsgesprächen "etwas aus dem Weg geräumt worden" sei.

Im Kartellverfahren gegen Microsoft könnte es doch noch zu einer Einigung kommen. Nachdem die Parteien in ihren Schlussplädoyers vor zwei Wochen eisern auf ihren Positionen beharrt und dadurch eine Annäherung unmöglich gemacht haben, halten es einige Analysten jetzt auf einmal sogar für wahrscheinlich, dass die beiden Parteien ihren Streit außergerichtlich beilegen.

Anlass ist dem News-Dienst CNet zufolge ein Treffen des neuen Microsoft-Finanzchefs John Connors mit namhaften Analysten. So habe Walter Winnitzki von Chase Hambrecht & Quist gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters erklärt, er habe das Gefühl, dass bei den Gesprächen "etwas aus dem Weg geräumt worden sei". Auch laut Goldman & Sachs deutet momentan alles auf eine Einigung Microsofts mit dem US-Justizministerium hin.

Microsoft hat sich zu den neuen Spekulationen bislang noch nicht geäußert. (PC-WELT, 08.03.2000, sp)

Microsoft-Prozess: Keine Einigung (PC-WELT Online, 23.2.2000)

Microsoft-Prozess: Einigung nur Gerücht (PC-WELT Online, 15.12.99)

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