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Microsoft Patch-Day: Kritische Lücken stopfen

08.02.2005 | 16:45 Uhr |

Der nächste Patch-Day von Microsoft steht an. In der Nacht zum Mittwoch gilt es wieder das eigene System sicherer zu machen. Insgesamt 13 Updates werden erscheinen. Viele der damit geschlossenen Sicherheitslücken stuft Microsoft als "kritisch" ein.

Der nächste Patch-Day von Microsoft steht an. Windows-Anwender sollten schon mal die Windows Update-Funktion aktivieren, denn die Updates werden in der Nacht zum Mittwoch veröffentlicht werden. Über ein Dutzend Sicherheitspakete werden die Redmonder dann veröffentlichen.

Neun Sicherheits-Bulletins und damit verbundene Sicherheitspatches werden allein für die Windows-Produkte am 8. Februar (US-Zeit) erscheinen. Welche Windows-Versionen genau betroffen sind, erfährt die Community erst mit dem Erscheinen der Patches. Dasselbe gilt auch für alle diesbezüglichen Informationen, denn Microsoft will damit verhindern, dass eine Sicherheitslücke vor dem Erscheinen der Updates von Angreifern ausgenutzt werden könnte.

Die Gefährlichkeit der Sicherheitslücken und damit die Wichtigkeit der Updates stuft Microsoft wie gewohnt mittels einer Skala ein, die vier Schweregrade abbildet: "Kritisch", "Hoch", "Mittel" und "Niedrig". Im Falle der neun anstehenden Windows-Updates wird mindestens eines die Einstufung kritisch haben.

Vier weitere Sicherheitsbulletins werden Probleme bei anderen Microsoft-Produkten behandeln. Das Update für Microsofts SharePoint Services und Office wird die Einstufung "Mittel" tragen. Das .Net Framework wird mit einem als "Wichtig" eingestuften Update geflickt. "Kritisch" wird es dagegen wieder bei Office, wofür ebenfalls ein Patch erscheinen wird. Zu guter Letzt wird auch ein Update für die Kombination Windows, Media Player und Messenger geben. Auch dieses wird als "kritisch" eingestuft.

Microsoft wird wie gewohnt auf dieser Seite ausführliche Informationen in deutscher Sprache zu allen Updates anbieten. Zum Download der betreffenden Updates sollten Sie direkt zur Windows Update-Funktion greifen. Wir informieren Sie dann umfassend morgen früh.

Gleichzeitig wird auch eine neue Version des Gratis-Tool mit dem sperrigen Namen "Microsoft Windows-Tool zum Entfernen bösartiger Software" erscheinen. Die erste Version war erstmals zum vergangenen Patch-Day im Januar erschienen ( wir berichteten ausführlich ). Damals kritisierten wir, dass das Tool nur acht Malware erkennt und bekämpft. Es bleibt abzuwarten, ob die neue Version ein paar mehr und vor allem aktuelleren Bedrohungen den Kampf ansagt.

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