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Offener Brief zu Vista, Windows 7 & mehr

24.06.2008 | 14:05 Uhr |

Auf der Website von Microsoft.com ist ein offener Brief erschienen, den Senior Vice President Bill Veghte verfasst hat und der sich an die Windows-Gemeinde richtet.

Das Verkaufsende von Windows XP naht. Bill Gates verlässt Ende des Monats das Unternehmen und widmet sich künftig wohltätigen Zwecken. Anlässlich der vielen Veränderungen, ergreift Bill Veghte, Senior Vice President bei Microsoft, das Wort und hat einen offenen Brief an die Windows-Gemeinde verfasst. Viel Neues hat Veghte allerdings nicht zu verkünden.

Veghte richtet zu Beginn einen Dank an all die unzähligen Windows-Anwender. Windows habe sich zu der Plattform entwickelt, die bei PCs am häufigsten zum Einsatz käme und die Anwendern die beste Plattform böte, um möglichst viel aus den PCs herauszuholen und eine große Vielfalt an Hard- und Software-Lösungen besitzt.

Anschließend widmet sich Veghte dem Stichtag 30. Juni 2008, an dem der Verkauf von Windows XP eingestellt werden wird . Veghte stellt klar, dass Microsoft auch in Zukunft Windows XP unterstützen wird und Sicherheitsupdates bis April 2014 veröffentlicht werde. Man sei sich bei Microsoft bewusst, dass Anwender ihren Windows-PC für Jahre nutzen und wolle daher den bestmöglichen Support für das Betriebssystem bieten.

Veghte stellt auch klar, dass Microsoft-Kunden, die Windows XP auch nach dem 30. Juni 2008 benötigen, dass Betriebssystem erhalten werden. So gelte für Windows Vista Ultimate und Windows Vista Business, dass per "Downgrade"-Rechten auch eine Lizenz für Windows XP Professional erworben kann. Auch bei Billig-PCs und -Notebooks bleibe Windows XP weiter im Einsatz. System-Builder können über authorisierte Händler noch bis Ende Januar 2009 Lizenzen für XP erwerben.

Windows Vista bezeichnet Veghte als einen "sehr ambitionierten Release", der signifikante Fortschritte in vielen Bereichen biete, zu denen auch die Rubriken Sicherheit und Multimedia zählen. Die zahlreichen Änderungen im Bereich Sicherheit hätten sich schon ausgezahlt. "Im Jahr 2007 gab es für Windows Vista nur die Hälfte an kritischen Sicherheitslücken, wie für Windows XP SP2 in der selben Zeitperiode", so Veghte und der Phishing-Filter im Internet Explorer 7 verhindere über eine Million Phishing-Versuche in der Woche. Anschließend weist Veghte darauf hin, dass sich auch die Kompatibilität von Hardware rapide verbessert habe und Windows Vista nunmehr 77.000 Geräte unterstütze, was eine doppelt so hohe Zahl an Geräten wie zum Start von Vista bedeute. 98 Prozent der verkauften Software sei bereits ebenfalls kompatibel zu Windows Vista und auch im Bereich Gaming laufen über 125 Top-Titel unter Windows Vista.

Bei Windows 7 verspricht Veghte, dass man auf das Feedback der Vista-Kunden hören werde. So werde es bei Windows 7 zu keinerlei Kompatiblitätsproblemen kommen, wenn Anwender von Vista auf Windows 7 umsteigen. Um dieses Ziel zu erreichen, werde man die Kern-Architektur von Windows Vista auch bei Windows 7 einsetzen.

Sowohl End- als auch Geschäftskunden empfiehlt Veghte, bei neuen PCs das Betriebssystem Windows Vista einzusetzen, um von den vielen Vorteilen des XP-Nachfolgers zu profitieren. Zugleich räumt er aber auch ein, dass auf alten PCs und bei Kompatibilitäsproblemen Windows XP die bessere Wahl sei. Überall dort, wo Windows XP weiterhin zum Einsatz kommt, empfiehlt Veghte das Service Pack 3 und den Internet Explorer 7 zu installieren.

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