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Neues Xbox 360-Dashboard flasht DVD-Laufwerke

13.04.2011 | 17:39 Uhr |

Das neue Xbox 360-Dashboard soll Raubkopierern auf der HD-Konsole einen Riegel vorschieben. Bei der Installation wird die gehackte Laufwerks-Firmware überschrieben und macht das Auslesen so genannter Sicherungskopien unmöglich.

Nachdem es Sony im vergangenen Monat gelungen ist, Raubkopierer und Homebrew-Entwickler mit der neuesten Systemsoftware von seiner PlayStation 3-Konsole zu verbannen, plant nun auch Microsoft den Frontalangriff. Wie Beta-Programm-Teilnehmer berichten, überschreibt das neueste Xbox 360-Dashboard kurzerhand die Laufwerks-Firmware der Hardware. Das Abspielen von Raubkopien ist somit nicht mehr möglich.
 
Berichten zufolge, funktioniert dieser Sicherheitsmechanismus bislang aber nur bei BenQ-Laufwerken in den alten Xbox 360-Modellen und bei Lite-On-Laufwerken in beiden Konsolen-Versionen (Xbox 360 und Xbox 360 Slim). Bis zum offiziellen Release des neuen Dashboards in den nächsten Wochen, könnte Microsoft jedoch auch für die anderen Laufwerks-Typen von Philips, Hitachi und Toshiba-Samsung noch eine entsprechende Lösung finden.

Xbox 360 im PC-WELT-Test

Bislang war es Raubkopierern auf der Xbox 360 möglich, Sicherungskopien von Spielen über eine manipulierte DVD-Laufwerks-Firmware lauffähig zu machen. Um dieses Leck ein für alle Mal zu stopfen, will Microsoft mit der aktuellen Dashboard-Version auch ein neues DVD-Format einführen . Die Speicherkapazität soll dabei von 6,8 auf 7,95 GigaByte erhöht werden. Der neue Standard würde Sicherungskopien ebenfalls unmöglich machen, bis entsprechende Brenner im Handel erhältlich sind.

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