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Microsoft-Manager: Apple iPhone ist irrelevant

23.04.2007 | 12:17 Uhr |

Um das iPhone von Apple gibt es bereits vor Verkaufsstart durchaus einen kleinen Hype. Nur Microsoft zeigt sich nach außen hin gänzlich unbeeindruckt. Ein führender Microsoft-Manager bezeichnete das Apple iPhone jetzt sogar als irrelevant – zumindest für Business-Anwender.

Apples mit Spannung erwartetes iPhone ist irrelevant für Business-Anwender. Das meint Chris Sorenson, Leiter der Smartphone-Strategieabteilung von Microsoft Asien-Pazifikraum. Denn es handle sich beim Apple iPhone um ein "geschlossenes System", das Microsoft Office nicht unterstütze.

Sorenson räumt in dem Bericht eines australischen IT-Nachrichtenmagazins durchaus ein, dass das Apple iPhone "ein großartiges Musik-Telefon" mit einem "interessanten User-Interface" sein wird. Doch für professionelle Benutzer zählen andere Faktoren. Und hier sieht Sorenson zwei wesentliche Nachteile beim iPhone: Man könne keine eigenen Anwendungen auf dem Apple iPhone installieren und es unterstütze Microsoft-Office-Dokumente nicht. Für den Unternehmenseinsatz seien das gravierende Schwächen.

Mit dem Verkaufsstart des Apple iPhone rechnet man frühestens im Juni für den US-Markt. Andere Länder folgen später.

Zu Beginn des Jahres hatte sich bereits Microsoft-Chef Steve Ballmer zum Apple iPhone geäußert. Er hielt es damals - und hält es vermutlich immer noch - für viel zu teuer.

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