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Microsoft: Linux ist Innovations-Killer

18.02.2001 | 17:02 Uhr |

Das Microsoft nicht gut zu sprechen ist auf Linux ist nichts Neues. Doch manchmal entgleist Microsoft auch mit seinen Äußerungen gegen den ungeliebten Konkurrenten. Jim Allchin bezeichnete zuletzt auf der offiziellen Präsentation von Windows XP (Codename: Whistler) das Betriebssystem Linux als einen "Vernichter von intellektuellem Eigentum". Schuld daran sei die "Open-Source"-Natur von Linux.

Dass Microsoft nicht gut zu sprechen ist auf Linux ist nichts Neues. Doch manchmal entgleist Microsoft auch mit seinen Äußerungen gegen den ungeliebten Konkurrenten. Jim Allchin, Entwickler von Windows XP bei Microsoft, bezeichnete zuletzt auf der offiziellen Präsentation von Windows XP (Codename: Whistler) das Betriebssystem Linux als einen "Vernichter von intellektuellem Eigentum". Schuld daran sei die "Open-Source"-Natur (siehe Glossar) von Linux.

Gegenüber Bloomberg äußerte sich Jim Allchin auch besorgt über die steigende Beliebtheit von Linux. Je erfolgreicher das Betriebssystem werde, desto mehr gehe in der Branche der Anreiz verloren, Neues zu entwickeln. Linux unterdrücke jegliche Innovation.

"Ich bin ein Amerikaner und ich glaube an den 'American Way'", so Allchin und weiter, "Ich bin besorgt, dass die Regierung das Open-Source-System unterstützt. Wir haben es noch nicht geschafft, den Politikern klar zu machen, welche Gefahr sich dahinter verbirgt".

Auch über die Qualität von Linux äußerte sich Allchin abfällig. "Wir können ein besseres Produkt als Linux entwickeln", so Allchin. (PC-WELT, 18.02.2001, pk)

PC-WELT Ratgeber: Linux News, Tipps & Tricks und Downloads

Microsoft will Linux-Programmierer (PC-WELT Online, 15.02.2001)

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