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Kumo ersetzt vielleicht die MS Live Search

24.11.2008 | 10:34 Uhr |

Microsoft benennt seine Internetsuche Live Search vielleicht bald in Kumo um. Damit wolle Microsoft seiner Websuche im bisher aussichtlosen Kampf gegen Google einen griffigeren Namen verschaffen. Jetzt verdichten sich die Hinweise, dass an diesem Gerücht tatsächlich etwas dran ist.

Microsoft hat sich nämlich jetzt die Domain Kumo.com gesichert (das japanische Wort Kumo soll für Wolke oder Spinne stehen), sie also von dem Unternehmen, für das Kumo.com bisher registriert war, auf sich übertragen lassen. Der Zugriff zu www.kumo.com ist derzeit nicht möglich, unter dieser URL stehen keine frei zugänglichen Inhalte bereit. Wer das Diagnose-Tool Tracert (unter Windows) oder Traceroute (unter Linux) einsetzt, um die Route zu ermitteln, die ein Datenpaket bis zum Zielhost www.kumo.com zurücklegt, sieht, dass das Routing zu MSN-Servern führt und dort schließlich abbricht. Die Seite ist derzeit also nur intern erreichbar.

Natürlich beweist das noch nicht zwingend, dass www.Kuno.com die neue Heimat der Microsoft Live Search wird. Doch bestätigt die Übernahme dieser Domain zumindest die seit August kursierenden Gerüchte, dass Microsoft seine Internetsuche in Kumo.com umbenennen könnte, um damit einen neuen Anlauf um die Gunst der Internetnutzer bei der Wahl der Suchmaschine zu nehmen .

Wenn dem so wäre, würde das zugleich bedeuten, dass ein neuer Anlauf für die Übernahme von Yahoo! durch Microsoft unwahrscheinlich wird - Microsoft würde ja ganz offensichtlich auf die Weiterentwicklung seiner eigenen Suchmaschine setzen und bräuchte dann Yahoo! nicht mehr.

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