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Microsoft: Kritik an Linux-Studie für München

03.07.2003 | 13:03 Uhr |

Hans-Jürgen Croissant , Sprecher von Microsoft-Deutschland hat zur Veröffentlichung der Studie zum Einsatz von Linux in München Stellung bezogen. Croissant dementiert in der Stellungnahme etwa, dass Microsoft bei seinem Angebot Rabatte auf seine Lizenzen gewährt habe.

Hans-Jürgen Croissant , Sprecher von Microsoft-Deutschland hat zur Veröffentlichung der Studie zum Einsatz von Linux in München Stellung bezogen. Croissant dementiert in der Stellungnahme etwa, dass Microsoft bei seinem Angebot Rabatte auf seine Lizenzen gewährt habe, berichtet unsere Schwesterpublikation "Tecchannel" .

Vielmehr, so Croissant, sei die mit dem Bundesministerium des Innern abgeschlossenen Rahmenvereinbarung für die öffentliche Verwaltung bei der Preisgestaltung angewendet worden. Microsoft habe - sowohl bei der Betrachtung der Gesamtwirtschaftlichkeit als auch bei den haushaltswirksamen Kosten - der bayerischen Landeshauptstadt das Angebot mit den günstigsten Gesamtkosten vorgelegt, schreibt Croissant.

Bei der Bewertung des Microsoft-Angebotes will der Sprecher jedoch eine Tendenz erkannt haben, den Vorschlägen Microsofts zur Minimierung der Kosten nicht oder nur zum Teil zu folgen. Dennoch hätten Gutachter und die Stadtverwaltung zunächst die Umstellung auf Windows XP empfohlen.

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