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Kein Warten auf Windows 7 nötig

05.06.2008 | 15:23 Uhr |

Microsoft hat ein neues Whitepaper veröffentlicht, in dem die Vorzüge von Windows Vista beim Einsatz in Unternehmen aufgelistet werden. Eine der Kernaussagen: Es besteht kein Grund auf Windows 7 zu warten, weil die Änderungen im Vergleich zu Vista nicht dramatisch ausfallen werden.

Einfach ist es für Microsoft nicht: Während auf der einen Seite immer mehr Informationen zu Windows 7 publik werden, will auf der anderen Seite das bisherige Klientel von den Vorzügen von Vista überzeugt werden.

Erst kürzlich hatte Microsoft ein Whitepaper veröffentlicht , das den Titel "Fünf mißverstandene Funktionen in Windows Vista" trägt und in dem der Sinn der Benutzerkontosteuerung und dem neuen Treiber-Modell in Windows Vista erläutert werden.

Eher an Unternehmen richtet sich ein nun veröffentlichtes neues Whitepaper . Es trägt den Titel "The Business value of Windows Vista" und listet auf insgesamt 20 Seiten fünf Gründe auf, weshalb Unternehmen jetzt von Windows XP auf Vista umsteigen und nicht auf Windows 7 sollten. Dabei preist Microsoft unter anderem die verbesserte Sicherheit von Windows Vista und die verbesserten Funktionen für mobile Rechner an. Zusätzlich verspricht Microsoft, dass mit Vista ein produktiveres Arbeiten möglich ist und der Einsatz des Betriebssystems die Support- und Management-Kosten reduziere.

Auf den letzten Seiten des Dokuments geht Microsoft auf das Thema Windows 7 ein. "Windows Vista arbeitet mit mehr Applikationen und Geräten zusammen, als eine Windows-Version jemals zuvor und verursacht signifikant niedrigere Kosten beim Support als Windows XP SP3", heißt es dort. Daher bestünde kein Grund, um bei dem Umstieg von Windows XP zu warten, bis Windows 7 erscheine. Stattdessen sollten Unternehmen lieber von XP auf Vista wechseln. "Es besteht kein Bedarf, um auf Windows 7 zu warten. Es ist das Ziel von Windows 7 die Applikationskompatibilität für Kunden zu minimieren, die bereits Windows Vista nutzen", erläutert Microsoft. Im Bereich Kernel und Geräte soll es im Vergleich zu Windows Vista bei Windows 7 kaum Änderungen geben. Daher wird gewarnt: "Kunden, die weiterhin Windows XP nutzen, werden die selben Erfahrungen mit der Kompatibilität von Anwendungen machen, wenn sie auf Windows 7 wechseln, als wenn sie jetzt von XP auf Windows Vista wechseln."

Microsoft weist auch darauf hin, dass erst jetzt der Umstieg auf Windows Vista für den Großteil der Kunden empfohlen werde. Von jetzt aus gerechnet würde der Umstieg auf Windows 7 damit erst in drei Jahren und damit Mitte 2011 empfohlen werden. Dem Drei-Jahres-Rhythmus für neue Betriebssysteme folgend, stünden Unternehmen damit immer vor dem Problem, dass sich am Horizont die Veröffentlichung eines neuen Betriebssystems abzeichne.

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