256385

Microsoft: Illegale Vista-Kopien sind nutzlos

15.11.2006 | 10:44 Uhr |

Kaum hatte Microsoft die Fertigstellung von Windows Vista und Office 2007 verkündet, konnte man auch schon die ersten Kopien des Betriebssystems und der Office-Suite von P2P-Tauschbörsen herunterladen. Jetzt hat sich Microsoft zu den Vista-Kopien geäußert. Mit der Kernaussage: Sie sind nahezu nutzlos.

Die bereits jetzt im Internet verfügbaren Kopien von Windows Vista seien für ihre Benutzer nur von geringem Wert oder sogar nutzlos. Das sagt zumindest Microsoft.

Nach Berichten englischsprachiger Medien lassen sich die Raubkopien von Vista mit einer mitgelieferten Seriennummer freischalten. Mit einem weiteren Download, dem so genannten "activation crack", lässt sich dann die eigentlich nötige Aktivierung umgehen. Bei den ebenfalls kursierenden Raubkopien von Office 2007 reiche sogar die erhältliche Seriennummer aus, um das Produkt dauerhaft nutzen zu können.

Microsoft hält dem jetzt aber entgegen, dass derart frei geschaltete Vista-Kopien nicht lange nutzbar seien. Zudem würden diese illegalen Vista-Kopien noch nicht den fertigen Code enthalten.

Die Aktivierungs-Codes würden noch von Versionen stammen, die vor der finalen RTM-Version (release-to-manufacture) von Vista erstellt wurden. Diese Vista-Versionen würden somit von Microsofts "Software Protection Platform" als illegal erkannt und danach konsequent blockiert beziehungsweise die Nutzung von Vista würde zumindest stark eingeschränkt. Bei der "Software Protection Platform" handelt es sich um eine noch junge Technologie, mit der Microsoft prüft, ob es sich bei einem verwendeten Vista um eine legale Kopie handelt. Wir stellen Ihnen diese Technik hier vor.

Allerdings äußerte sich Microsoft derart nur zu den illegalen Kopien von Windows Vista. Zu den ebenfalls erhältlichen Raubkopien von Office 2007 gab das Unternehmen noch keine Stellungnahme ab.

Raubkopierer: Finale Version von Windows Vista kursiert im Netz (PC-WELT Online, 13.11.2006)

0 Kommentare zu diesem Artikel
256385