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Microsoft-Gewinn fast verdoppelt - Prognosen verfehlt

Der Gewinn des weltweit größten Softwareherstellers Microsoft Corp hat sich im dritten Geschäftsquartal dank niedrigerer Kosten fast verdoppelt.

Der Gewinn des weltweit größten Softwareherstellers Microsoft Corp hat sich im dritten Geschäftsquartal dank niedrigerer Kosten fast verdoppelt. Das gab Microsoft am Donnerstag nach Börsenschluss bekannt. Der Überschuss stieg in der am 31. März beendeten Berichtsperiode auf 2,65 Milliarden Dollar beziehungsweise 23 Cent je Anteil nach 1,32 Milliarden Dollar oder 12 Cent je Aktie in der entsprechenden Vorjahresperiode.

Der Umsatz stieg um fast fünf Prozent auf 9,62 Milliarden Dollar. Analysten hatten im Vorfeld 32 Cent pro Aktie und 9,83 Milliarden Dollar Umsatz erwartet. Im nachbörslichen Handel gaben Microsoft leicht nach.

Netzwerksoftware hätte den Umsatz um mehr als zehn Prozent erhöht, sagte Microsoft. Firmenchef Steve Ballmer hat im Laufe der letzten drei Jahre mehr als 3,5 Milliarden Dollar in diesen Bereich investiert. Der rückläufige Umsatz im PC-Softwarebereich werde hierdurch ausgeglichen.

Das Nettoergebnis wurde durch Prozesskosten im Zusammenhang mit Klagen seitens Gateway Inc und Bust.com Inc sowie Rückstellungen für mögliche kartellrechtlichen Ansprüche geschmälert. Eine Schlichtung mit Sun Microsystems im vergangenen Jahr reduzierte das Ergebnis um 1,6 Milliarden Dollar.

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