Zukünftig sollen Daten einfacher und schneller übertragen werden. Dafür soll Microsoft in Windows 8 eine Funktion namens "Beaming" integrieren.
Microsoft soll eine neue Übertragungstechnik mit der Bezeichnung „Beaming“ in sein neues Betriebssystem Windows 8 integrieren und so den Datentransfer zwischen PC, Tablets, Smartphone und Xbox einfacher und schneller machen.
Microsoft soll in sein neues Betriebssystem Windows 8 eine vereinfachte Funktion zur schnellen und einfachen Datenübertragung integrieren. Die sogenannte „Beaming“-Funktion soll den Datentausch zwischen Windows-Phone 7-Smartphone, Windows-Tablet und -PC und TV-Geräten über die Xbox mittels Bluetooth, Wlan und NFC (Near Field Communication) möglich machen, so ein
Tweet von @MS_Nerd vom 07.12.2011.
Wenn Microsoft im Jahr 2012 Windows 8 für PC und Ultrabooks, sowie Windows Phone 8 „Apollo“ für Smartphones und vielleicht auch noch die nächste Xbox-Generation auf den Markt bringt, könnten die Redmonder so mit dieser Technik die drei Geräte mit seiner neuen Bedienoberfläche Metro vereinen und den schnellen Datenaustausch auf kurzer Distanz möglich machen.
Der nächste logische Schritt wäre die Entwicklung von Apps, welche Plattform-übergreifend zusammenarbeiten. Sicherlich kann so eine Datenübertragung auch über die Cloud erfolgen und die verschiedenen Geräte können mittels Synchronisations-Apps auf den neuesten Stand gebracht werden. Vor allem Nutzern, die derzeit noch wenig Vertrauen in die Sicherheit der Cloud haben, dürfte die direkte Datenübertragung und -Synchronisation der drei Plattformen aber eher zusagen, um etwa empfindliche Geschäfts- und Privatdaten zu übertragen.
Die Technik einer einfachen und schnellen Direktübertragung ist nicht neu. Bereits 2006 hat Microsoft eine ähnliche Technologie in seinen Media-Player „Zune“ integriert. Die Übertragungstechnik funktioniert dort zwischen zwei Zune-Playern, die via Wlan verbunden sind und sich in einem Radius von 10 Metern befinden. Für Diskussionen sorgte diese Technik damals aufgrund ihrer etwas unglücklich gewählten Bezeichnung „Squirting“, womit die weibliche Ejakulation gemeint ist ( von to squirt = spritzen).