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Microsoft-Gegner geht

20.09.2000 | 20:09 Uhr |

US-Kartellrechtschef Joel Klein, der federführend im spektakulären Antitrust-Verfahren gegen Software-Riese Microsoft war, hat seinen Rücktritt angekündigt. Informationen der USA Today zufolge will sich Amerikas oberster Wettbewerbshüter noch Ende des Monats vom Justizministerium verabschieden.

US-Kartellrechtschef Joel Klein, der federführend im spektakulären Antitrust-Verfahren gegen den Software-Riesen Microsoft war, hat seinen Rücktritt angekündigt. Informationen der USA Today zufolge will sich Amerikas oberster Wettbewerbshüter noch Ende des Monats vom Justizministerium verabschieden.

Klein hat sich als hartnäckiger Microsoft-Gegner und Verfechter strenger Kartellrechtsbestimmungen einen Namen verschafft. "Was getan werden musste, wurde getan", meinte Klein in einem Interview. "Schon seit sieben Jahren arbeite ich nun für die Regierung. Jetzt ist Zeit für neues Blut und neue Chancen."

Im Kartellrechtsverfahren gegen Microsoft wird der Oberste Gerichtshof im Oktober entscheiden, ob der Fall zunächst von einem Berufungsgericht oder direkt vom Obersten Gerichtshof verhandelt werden soll. Microsoft hatte Berufung gegen das von Bundesrichter Thomas Penfield Jackson in erster Instanz gefällte Urteil eingelegt, das die Zerschlagung des Konzerns in zwei Unternehmen vorsieht. Das Justizministerium drängt auf eine Verhandlung des Falls vor dem Obersten Gerichtshof. (PC-WELT, 20.09.2000, jas)

Microsoft-Verfahren verschoben (PC-WELT Online, 09.09.2000)

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