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Microsoft-Forscher: Brasilien wird Weltmeister

12.06.2014 | 14:11 Uhr |

Der Microsoft-Forscher David Rothschild hat seine Prognose für den Ausgang der Fußball-Weltmeisterschaft abgeben. Demnach würde nach aktuellem Stand seiner Auswertungen Brasilien dieses Jahr Weltmeister werden.

Der Microsoft-Forscher und Ökonom David Rothschild hat in der Vergangenheit allerlei Wahlen und Ereignisse richtig vorhergesagt. Dabei wertet er eine Vielzahl von Daten nach seiner PredictWise-Methode aus. Auf diese Weise konnte er beispielsweise die Resultate der US-Präsidentschaftswahl 2012 in allen US-Staaten bis auf einen korrekt vorhersagen. Auch bei den Oscar-Preisverleihungen und bei der Vorhersage des Siegers des Eurovision Song Contest lag Rothschild richtig.

Bei seiner PredictWise-Methode berücksichtigt Rothschild unter anderem Daten von Glückspielseiten, Youtube-Videos und soziale Netzwerke, wie Microsoft in einem Blog-Eintrag erläutert. Der aktuellen Auswertung zufolge wird Brasilien mit einer Wahrscheinlichkeit von 23,9 Prozent der neue Weltmeister. Deutschland landet mit einer Wahrscheinlichkeit von 12,6 Prozent auf dem vierten Platz. Wahrscheinlicher ist demnach, dass Argentinien (18,2 Prozent) oder Spanien (13,6 Prozent) Weltmeister werden.

Auch für jede einzelne Partie der Vorrunde gibt Rothschild über PredictWise eine Prognose auf dieser Seite ab. Demnach wird Brasilien das Eröffnungsspiel gegen Kroatien mit einer Wahrscheinlichkeit von 76,4 Prozent gewinnen.

Die Prognosen für die deutschen Vorrundenspiele sehen aus Sicht von Deutschland wie folgt aus:

Deutschland gegen Portugal: Sieg 44,3%, Niederlage 25,9%, Unentschieden 29,7%

Deutschland gegen Ghana: Sieg 71,1%, Niederlage 10,3%, Unentschieden 18,6%

Deutschland gegen USA: Sieg 66,4%, Niederlage 13,6%, Unentschieden 20%

Allerdings weist Rothschild darauf hin, dass sich die Wahrscheinlichkeiten auch noch ändern können, sobald der Ball erst mal rollt und die ersten Spiele gespielt wurden. Und läge Rothschild mit allen seinen Prognosen immer richtig, würde er wohl kaum noch für Microsoft arbeiten, sondern Microsoft bereits besitzen ;)

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