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Forbes nennt Steve Ballmer schlechtesten CEO eines US-Unternehmens

Mittwoch den 16.05.2012 um 16:55 Uhr

von Hans-Christian Dirscherl

Steve Ballmer kann seine Mitarbeiter durchaus für sich begeistern, doch das Forbes Magazin konnte er nicht überzeugen.<BR>
Vergrößern Steve Ballmer kann seine Mitarbeiter durchaus für sich begeistern, doch das Forbes Magazin konnte er nicht überzeugen.<BR>
© Microsoft
Das Managermagazin Forbes hat eine Liste der seiner Meinung nach schlechtesten CEOs von US-amerikanischen Unternehmen zusammengestellt. Auf Platz 1 der miesesten Manager steht Steve Ballmer, der Chef von Microsoft.
Der Artikel, der den Titel „fünf CEOs, die längst hätten gefeuert werden müssen“ heißt, bezeichnet die Chefs von Cisco, General Electric, WalMart, Sears und eben Microsoft als längst überfällig für die Entlassung. Der Schlechteste unter den Schlechten sei ausgerechnet der bullige Steve Ballmer, der vor vielen Jahren die Leitung von Microsoft von Bill Gates übernommen hat. Im Falle von Steve Ballmer nennt Forbes folgende Gründe dafür, weshalb Ballmer schon vor einiger Zeit seinen Stuhl hätte räumen müssen:

Steve Ballmer habe Microsoft an allen wichtigen, am schnellsten wachsenden und lukrativsten Märkten (mobile Musik, Smartphones und Tablets) vorbei gesteuert. Und damit nicht nur Microsoft selbst, sondern auch noch dessen engen Partnern Dell, Hewlett-Packard und sogar Nokia geschadet.

Der Wert einer Microsoft-Aktie sei von 60 Dollar im Jahr 2000, als Ballmer seinen Job antrat, auf nur noch 20 Dollar im Jahr 2002 gefallen. Derzeit liege der Wert bei mageren 30 Dollar. Viele Neuerscheinungen hätten sich unter Steve Ballmer verzögert und wenn sie dann endlich erschienen sind, hätten sie nur wenige Neuerungen mit sich gebracht und die Kunden oft nicht zum Kauf oder zum Update überzeugen können.

Microsoft habe sogar die Technologie-Führerschaft an Apple abtreten müssen. Microsoft sei heute genauso wie im Jahr 2000 eine auf PCs fokusierte Firma, obwohl sich das allgemeine Interesse der Benutzer immer mehr auf mobile Geräte verlagere. Jetzt müsse Microsoft alle seine Hoffnungen auf Windows 8 setzen, koste es, was es wolle.

Mittwoch den 16.05.2012 um 16:55 Uhr

von Hans-Christian Dirscherl

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