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Eine Milliarde Dollar für Windows Phone 7

Microsoft wird für den Start von Windows Phone 7 mehr als 400 Millionen US-Dollar ausgeben. Das sagte Jonathan Goldberg, ein auf Telekommunikation spezialisierter Analyst der Deutschen Bank im Gespräch mit TechCrunch. Darin seien noch nicht die Ausgaben für Entwickler und Netzbetreiber enthalten, so Goldberg. Insgesamt könnten Microsoft und seine Partner im ersten Jahr sogar mehr als eine Milliarde US-Dollar für Marketing und Entwicklung ausgeben, um das neue Betriebssystem zu etablieren.

"Das ist die letzte Chance für Microsoft. Die müssen alles nur Erdenkliche tun, um im Spiel zu bleiben", so der Analyst. Er räumt dem Unternehmen aus Redmont beim Kampf um Marktanteile durchaus gute Chancen ein. "Es ist noch alles drin. Microsoft muss sich keine Anteile von Apple oder Android erkämpfen, solange sie genug Nutzer davon überzeugen können, von Featurephones zu Microsoft-Smartphones zu wechseln."

Auch Microsoft-Manager Greg Sullivan sieht der Zukunft positiv entgegen. "Der Mobilfunkmarkt wächst sprunghaft, aber er ist noch im Anfangsstadium. Wir betrachten das langfristig." Da scheinen sich auch Milliarden-Investitionen zu lohnen.

Das man mit einer Menge Geld und gutem Marketing viel erreichen kann, zeige das Beispiel Motorola Droid aka Milestone. Goldberg schätzt, dass Verizon, Motorola und Google zusammen etwa 100 Millionen US-Dollar in den Start des Handys investiert haben. Mit Erfolg - der Einsatz wurde mit sehr guten Verkaufszahlen belohnt.

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