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Microsoft: Direct X 8 lernt sprechen

07.02.2000 | 12:00 Uhr |

Mit der nächsten Version der Multimedia-Schnittstelle Direct

Mit der nächsten Version der Multimedia-Schnittstelle Direct X 8 führt Microsoft die Technologie "DirectPlay Voice" ein. Mit ihr wird die Stimmen-Technologie in Spiele integriert: Es sollen Unterhaltungen in Echtzeit möglich sein. Bisher sind Spiele-Entwickler an dieser Funktion immer wieder gescheitert.

Die Technik könne auch von Webprogrammierern genutzt werden, da Unterhaltungen beim Surfen ebenso denkbar sind wie Online-Services übers Web, die eine Dialogmöglichkeit bieten.

Die DirectPlay-Voice-Technik stammt von der kanadischen Firma ShadowFactor, die Microsoft im Juni 1999 aufgekauft hat. ShadowFactor setzt die Technik bereits bei seinem Battlefield Communicator (BattleCom) ein.

Direct X 8 soll im Sommer auf den Markt kommen.Bis dahin bleibt der Vertrieb von BattleCom in den Händen der Kanadier. Danach werden BattleCom und die dazugehörige Website von Direct X geschluckt.

Eine zu DirectPlay-Voice vergleichbare Technik hatte id Software schon 1996 für das in Deutschland indizierte Spiel "Quake" angekündigt. Dieses Projekt scheiterte an der geringen Bandbreite von Modem-Verbindungen und den aufwendigen Kompressions-Algorithmen für Sprachübertragung. Die Quake-Spieler sollten sich über ein Headset per Sprache im Netzwerk verständigen können um sich bei Team-Spielen absprechen zu können. (PC-WELT, 07.02.2000, he)

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