1297416

Microsoft Billig-PDA: Partner dringend gesucht ?

04.04.2006 | 16:21 Uhr |

Erfolge verbucht der Redmonder Software-Riese Microsoft mit seiner ambitionierten Smartphone-Strategie in erster Linie mit ODM-Geräten, die von einem externen Hersteller produziert und von eigenständigen Brands bzw. den Netzbetreibern vertrieben werden. Bestes Beispiel: der aktuelle MDA Pro (HTC Universal) oder seine kleineren Geschwister MDA Vario bzw. MDA compact 2. Die Geräte haben im wesentlichen einen Nachteil: trotz massivem Sponsoring durch die Netzbetreiber (insbesondere T-Mobile und O2 bewerben die HTC-Geräte als Bussiness-at-once-Lösungen) und Tarifsubvention sind die Smartphones für Endkunden viel zu teuer. Die breite Masse von Mobilfunkanwendern erschließt sich nicht der Sinn, ein teures Smartphone mit Windows Mobile-Betriebssystem zu kaufen, wenn der Gerätepreis selbst mit Vertrag noch über ?300,- liegt.




Nun ist Microsoft auf der Suche nach einem Hersteller, der ein professionelles Gerät mit ordentlicher Ausstattung für weniger als 300 Dollar fertigen kann. Diesbezügliche Gespräche hat der Software-Riese mit HTC, Quanta, Mitac, BenQ und anderen aufgenommen - was einmal mehr zeigt, dass taiwanische ODM-Hersteller im Wettbewerb deutlich die Nase vorn haben. In einem Bericht des chinesischen Branchenmagazins DigiTimes zweifeln die angesprochenen Unternehmen aber an der Realisierbarkeit des Billig-Smartphones. Mangels Massenverkauf und dem Wunsch vieler Kunden, mit ihrem PDA-Handy eine echte Allround-Lösung zur Hand zu haben, dürfte die Umsetzung eines solchen Projekts noch etwa zwei Jahre in Anspruch nehmen, sagt Hwang Shan-rong, Vorsitzender des Taiwaner Smartphone-Herstellers E-Ten .

powered by AreaMobile

Zurück zur Übersicht

0 Kommentare zu diesem Artikel
1297416