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Microsoft Anti-Spyware wird zu "Windows Defender"

07.11.2005 | 14:29 Uhr |

Microsoft will seine Anti-Spyware erweitern und als Dienst in Windows Vista integrieren.

Die bislang nur als Beta-Version einer alleinstehenden Anwendung erhältliche Anti-Spyware von Microsoft soll als Dienst in der kommenden Windows-Version "Vista" integriert sein und einen neuen Namen bekommen. Dies verkündet Microsofts Produktmanager Jason Garms in einem Beitrag für das Weblog des Anti-Malware Teams .

Außerdem soll "Windows Defender", so der neue Name, um die Erkennung von Rootkits, Key-Loggern und anderen unerwünschten Programmen erweitert werden. Mit der Verankerung als Systemdienst werden auch Updates zur Entdeckung neuer Schädlinge über Windows Update bereit gestellt.

Windows Defender wird auch für Windows XP erhältlich sein und die seit Januar als Beta-Version angebotene Anti-Spyware ersetzen. Ob Windows Defender auch unter XP als Dienst laufen wird oder weiterhin als Anwendung, ließ Jason Garms zunächst offen. Unternehmenskunden, die Windows Server Update Services einsetzen, werden Windows Defender als neue Produktkategorie entdecken und dazu einen Eintrag "Definition Updates".

Die Erkennung von Rootkits und anderen Schädlingen wird durch Technologien erreicht, die aus anderen Entwicklungszweigen und Zukäufen stammen. So basiert die Rootkit-Erkennung etwa auf "Strider Ghostbuster", einer Entwicklung von Microsofts Cybersecurity Team. Windows Defender wird in das Sicherheits-Center von Windows Vista integriert, wie XP-Anwender dies bereits von der Windows-Firewall und Antivirus-Produkten von Drittanbietern kennen.

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