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Michael Moore ärgert jetzt auch Hollywood

05.07.2004 | 17:05 Uhr |

Der Dokumentarfilm "Fahrenheit 9/11" schlägt neue Welle. Michael Moore will, dass möglichst viele Leute den Film sehen. Also hat er hat auch keine Probleme damit, wenn sich die Leute den Film illegal aus dem Internet saugen. "Ich stimme den bestehenden Copyright-Gesetzen nicht zu", so Moore gegenüber dem "Sunday Herald".

Der Dokumentarfilm "Fahrenheit 9/11" schlägt neue Welle. Michael Moore will, dass möglichst viele Leute den Film sehen. Also hat er hat auch keine Probleme damit, wenn sich die Leute den Film illegal aus dem Internet saugen. "Ich stimme den bestehenden Copyright-Gesetzen nicht zu", so Moore gegenüber dem " Sunday Herald ".

Es gehe ihm schon so gut mit seinen Filmen, so Moore. "Ich habe den Film gemacht, um die Welt zu ändern. Je mehr Leute den Film sehen, desto besser", so sein Fazit. Daher sei er froh über jeden, der sich den Film aus dem Internet besorgt, ohne dafür zahlen zu müssen. Lion Gate, die Produktionsfirma für den Film, hat auch keine Probleme mit den Film-Downloads. Das Unternehmen plane keine Maßnahmen gegen die Raubkopierer.

"Ist es falsch, wenn jemand eine DVD kauft und seine Freunde den Film anschauen lässt? Natürlich nicht. Ich glaube, dass Kunst und Ideen getauscht werden sollten", sagte Moore. Hollywood dagegen ist jeder Film-Download ein Dorn im Auge und man kann sich dort auch nicht mit dem Standpunkt von Michael Moore anfreunden. "Piraterie richtet einen enormen Schaden bei den Filmemachern und den Urheberrechtsinhabern an", so Jack Valenti, Chef der US-Filmindustrie MPAA (Motion Picture Association of America).

Website von Michael Moore

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