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Mexikanische Taxifahrer blasen zur Jagd auf Uber-Fahrer

29.05.2015 | 12:42 Uhr |

In Mexiko-Stadt braut sich etwas zusammen. Taxi-Unternehmen rufen öffentlich zur Jagd auf Uber-Fahrer auf.

Mexikanische Taxi-Fahrer waren in der Vergangenheit schon gewaltbereit

Während der Streit zwischen Taxiunternehmen und Uber hierzulande noch einigermaßen gesittet von statten läuft, sieht es in anderen Teilen der Welt ganz anders aus. In Mexiko eskaliert der Streit langsam aber sicher zu einem Klein-Krieg. Die Taxi-Fahrer wollen dabei offenbar nicht auf ein Gerichtsurteil für oder gegen Uber warten, sondern die Sache selbst in die Hand nehmen.

Esteban Meza, Repräsentant von 13.000 Taxifahrern sagte der mexikanischen Zeitung El Universal: „Wir werden Uber nicht zufriedenlassen. Wir werden sie jagen und dem Gesetz übergeben. Das wird mächtig Ärger geben.“ Gewalt drohte er zwar nicht an, aber Berichte zeigen ein anderes Bild der Taxi-Fahrer. So gab es bei vergangenen Auseinandersetzungen zwischen verfeindeten Taxi-Unternehmen sogar schon Tote.

Aber auch die Bevölkerung trifft der Streit zwischen Uber und den Taxis. Vor kurzem streikten die Taxi-Fahrer. Nicht irgendwo sondern mitten auf den Straßen – stundenlange Staus waren vorprogrammiert. Aber auch hier blieb Uber nicht untätig und streute weiter Salz in die Wunden der Taxi-Unternehmen: Uber bot für den Tag des Streiks ihren Kunden kostenlose Fahrten an . Sämtliche Taxis in Mexiko-Stadt tragen nun die Aufschrift: „Fuera Uber (Uber raus)“. Bleibt nur zu hoffen dass diese Angelegenheit in Mexiko-Stadt nicht vollkommen eskaliert.

Erst vor kurzem hat die „Taxi Deutschland Unternehmervereinigung“ vor dem Landgericht Frankfurt am Main gegen den Uber-Dienst UberPop geklagt und Recht bekommen. Uberpop wird wohl für ganz Deutschland verboten werden . Derweil ist UberPop in Frankfurt und München noch verfügbar, da das Urteil nur gegen eine Sicherheitsleistung von „Taxi Deutschland“ vollstreckt werden kann.
Uber hat daraufhin alles für einen neuen Dienst in die Wege geleitet. „UberX“. Das neue Angebot ist an deutsche Regulierungsvorschriften angepasst, also müssen die Fahrer einen Personenbeförderungsschein besitzen und sich als Taxi- und Mietwagenunternehmer lizenzieren lassen. Uber will einen Teil der entstehenden Kosten der Fahrer übernehmen.

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