08.08.2011, 12:33

Panagiotis Kolokythas

Mensch war schuld

Roboter-Auto von Google baut einen Unfall

Roboter-Auto von Google baut einen Unfall ©Quelle: jalopnik.com

Eines der von Google entwickelten fahrerlosen Roboter-Autos war kürzlich in einen Unfall verwickelt. Google betont allerdings, dass nicht der Auto-Pilot versagt hat.
Google hat seit einiger Zeit einige Autos vom Typ Toyota Prius in Betrieb, die per Auto-Pilot selbstständig durch die Gegend fahren . In der Nähe des Google-Hauptquartiers in Mountain View (Kalifornien) wurde kürzlich ein Unfall beobachtet, in der eines dieser Google-Fahrzeuge beteiligt war. Der Zeuge fotografierte den Unfall und sendete das Bild an die Website Jalopnik.com.
Dem Foto und den Angaben des Zeugen zufolge, scheint es sich um einen harmlosen Unfall gehandelt zu haben, bei dem der selbst fahrende Prius von Google mit einem anderen Prius zusammen stieß. In den US-Medien wurde aber der Vorfall genutzt, um auf die Gefahren aufmerksam zu machen, die die selbst fahrende Autos im Verkehr bedeuten. Immerhin handelte es sich um den ersten bekannt gewordenen Unfall, den ein solches Fahrzeug verursacht hatte.
Gegenüber der US-Site Business Insider betonte allerdings ein Google-Sprecher, dass ein menschliches Versagen schuld an dem Unfall gewesen sei und damit die Software, die für die Steuerung des Autos verantwortlich ist, nicht versagt hat. Im betreffenden Fall sei der Auto-Pilot ausgeschaltet gewesen und ein Mensch habe den Wagen gesteuert. Aus diesem Grund sei es auch zu diesem Unfall mit einem Bagatellschaden gekommen. Der Google-Sprecher wies auch darauf hin, dass es eines der Ziele des Projekts ist, solche Bagatellunfälle durch die automatische Steuerung durch einen Computer zu vermeiden.
Die Google-Fahrzeuge nutzen eine Kombination von Video-Kameras, Radarsensoren und Laser, um selbstständig mittels Google Maps und Google Earth zu navigieren. Letztendlich bleibt die Frage, ob Google es zugegeben hätte, wenn das Auto doch verantwortlich für den Unfall gewesen wäre oder ob es nicht einfacher ist, die Schuld einem namenlosen Google-Mitarbeiter zu geben, der angeblich gefahren sei.
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