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Mensch und Maschine bleibt auf Wachstumskurs

27.10.2006 | 10:51 Uhr |

Der CAD/CAM-Spezialist Mensch und Maschine (MuM) ist nach Ablauf der ersten neun Monate zuversichtlich, seinen Betriebsgewinn im laufenden Jahr zu verdoppeln.

Im dritten Quartal 2006 weitete die Wesslinger Softwareschmiede ihren Umsatz gegenüber dem Vorjahreszeitraum um acht Prozent auf 39,2 Millionen Euro aus. Der operative Gewinn (Ebit) stieg im Jahresvergleich von 720.000 Euro (abzüglich Restrukturierungskosten 830.000 Euro) auf 930.000 Euro. Unter dem Strich konnte der Anbieter von Konstruktionssoftware seinen Nettoprofit von 160.000 auf 340.000 Euro ausbauen.

Insgesamt erzielte MuM bis Ende September 2006 einen Überschuss von 2,83 Millionen Euro. Der Profit liegt damit zwar deutlich unter dem Vorjahresergebnis von 4,92 Millionen Euro - dieses kam jedoch weitgehend durch die Erträge aus den Verkäufen der Beteiligungen Compass und C-Plan zustande und ist damit nicht direkt vergleichbar, so die Wesslinger. Mit einem zwölfprozentigen Umsatzanstieg auf 121,5 Millionen Euro und einem von 2,81 auf 4,85 Millionen Euro gestiegenem Betriebsergebnis (ohne Effekte aus Desinvestments) blieb das Unternehmen in den ersten 9 Monaten 2006 jedoch klar auf dem seit zwei Jahren eingeschlagenen profitablen Wachstumskurs.

"Der Verlauf der ersten neun Monate untermauert weiterhin unsere ambitionierten Ziele für 2006", erklärte der Vorstandsvorsitzende und Hauptaktionär von MuM, Adi Drotleff, in einer Stellungnahme. Der Firmenchef rechnet im Gesamtjahr mindestens mit einem zehnprozentigen Umsatzwachstum auf deutlich über 160 Millionen Euro (Vorjahr 147,2 Millionen Euro). Gleichzeitig ist Drotleff optimistisch, dass der Betriebsgewinn möglicherweise einen Wert in der oberen Hälfte der Zielzone von 6,5 bis 8 Millionen Euro erreicht, sich quasi gegenüber dem Vorjahr mehr als verdoppelt.

Um beim Nettogewinn den Zielkorridor von 4,5 bis 6 Millionen Euro zu erreichen, benötigt MuM dagegen im Schlussquartal noch ein Plus von 1,67 bis 3,17 Millionen Euro. Dennoch hält es der Firmenchef für möglich, dass der CAD-Spezialist bei gutem operativem Geschäft zusammen mit dem positiven Effekt aus dem RoCAD-Verkauf einen Wert oberhalb der Mitte erzielt. Mit etwas Glück könne sogar das von hohen Sondererträgen dominierte Vorjahres-Netto in Höhe von 5,56 Millionen erreicht oder übertroffen werden, so Drotleff. (mb)

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