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Microsoft-Gründer Paul Allen rechnet mit Bill Gates ab

01.04.2011 | 13:44 Uhr |

Microsoft-Mitgründer Paul Allen hat seine Memoiren verfasst und laut ersten Berichten kommen sowohl Bill Gates als auch Steve Ballmer nicht gut weg.

Paul Allen hatte Microsoft gemeinsam mit Bill Gates gegründet. Im Jahr 1983 verließ Allen Microsoft. Seinerzeit war bei  ihm Morbus Hodgkin diagnostiziert worden und die Krankheit wurde damals auch als Grund für den Rückzug von Allen von Microsoft genannt. Nun hat Paul Allen seine Memoiren verfasst, die Mitte April erscheinen werden. In den vorab bekannt gewordenen Passagen gibt Paul Allen sowohl Bill Gates als auch Steve Ballmer die Schuld für seinen Rückzug bei Microsoft. Vor allem die Beziehung zu Gates habe sich zuletzt verschlechtert und Gates sei zunehmend skrupelloser geworden.

Ein Schlüsselmoment sei gewesen, als er durch seine Krankheit geschwächt ein Gespräch zwischen Bill Gates und Steve Ballmer belauscht habe, indem die beiden darüber sprachen, wie sie Allen Firmenanteile abnehmen könnten. Später habe sich Gates bei ihm entschuldigt und versucht, ihn wieder zu Microsoft zurück zu holen.

Paul Allen gehört zu den reichsten Menschen der Erde, besitzt Anteile an über 140 Unternehmen und engagiert sich bereits seit über 25 Jahren für die ihn von ihm gegründete Paul G. Allen Family Foundation, in die er auch einen Großteil seines Vermögens steckt.

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