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Infineon-Tochter Qimonda auf der Suche nach Ingenieuren

25.06.2007 | 08:30 Uhr |

Die Infineon-Tochter Qimonda stellt kräftig ein. „Weltweit suchen wir 200 bis 300 Ingenieure“, sagte ein Sprecher des US-Halbleiterherstellers dem "Handelsblatt" (Montagausgabe). Der größte Teil der offenen Stellen entfalle auf die deutschen Standorte München und Dresden.

Über die Arbeitsplätze für Ingenieure hinaus gibt es Angaben des Unternehmens im Internet zufolge noch eine ganze Reihe anderer Positionen zu besetzen. Qimonda ist einer der größten Anbieter weltweit von Speicherchips, so genannten DRAMs. Das Unternehmen braucht neue Leute, um die bereits vor zwei Jahren beschlossene neue Strategie umzusetzen. Qimonda will sich unabhängiger vom stark schwankenden Geschäft mit DRAMs für PCs machen.

Statt dessen will der Konzern mehr Chips herstellen, die speziell für einzelne Auftraggeber gemacht werden. Damit lassen sich höhere Margen erzielen. Dabei geht es zum Beispiel um Grafikchips, aber auch um Halbleiter für Großrechner oder die Unterhaltungselektronik. "Wir brauchen die Ingenieure, um unsere Technologien und Produkte weiter zu entwickeln", sagte der Sprecher. (dpa/cvi)

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