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Oracle, IBM und weitere Firmen wollen Linux-Systeme in Japan anbieten

03.05.2007 | 10:31 Uhr |

Ein Konsortium von mehr als zehn großen Firmen aus der IT-Branche, darunter Oracle und IBM, will einem Pressebericht zufolge für den japanischen Markt das Betriebssystem Linux verwenden.

Im nächsten Monat beginne Oracle Japan damit, seine Produkte mit Linux auszuliefern, schreibt die japanische "Nikkei Business Daily". Hitachi, Hewlett-Packard und Dell sollen dem Vorbild folgen. Dem Bericht zufolge ist NEC ebenfalls Partner. Und auch Softwarehersteller wie NTT hätten ihr Interesse bekundet. Dies wäre das erste Mal, dass sich IT-Firmen für die kostenlosen Anwendungen einsetzten.

Im März dieses Jahres hatte sich die japanische Regierung dafür ausgesprochen, stärker auf das offene Betriebssystem zu setzen. Eine vermehrte Nutzung des Microsoft-Produkts Windows, dessen Quellcode nicht einsehbar ist, könnte zu einer Abhängigkeit im Bereich der Systementwicklung führen, hieß es von Seiten des Ministeriums für Kommunikation. Momentan laufen 78 Prozent der japanischen Server mit Windows, 14 Prozent nutzen Linux. (dpa/hal)

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