1160697

China baut ersten Supercomputer mit eigenen Chips

31.10.2011 | 14:01 Uhr |

China hat seinen ersten eigenen Supercomputer gebaut, der ausschließlich aus heimischen Bauteilen besteht. Für das Land ist das ein wichtiger Schritt hin zur Unabhängigkeit von ausländischen Technologien.

Chinas National Supercomputer Center in Jinan hat den neuesten chinesischen Supercomputer vorgestellt. Laut IDG News  besitzt der Computer 8.704 „Shenwei 1600“-Mikroprozessoren, die im National High Performance Integrated Circuit Design Center in Shanghai entwickelt wurden. Der Supercomputer kommt theoretisch auf 1.07 Petaflops, was rund 1,07 Billiarden Gleitkommarechnungen pro Sekunde entspricht. Beim Einsatz des Linpack-Benchmark wurde eine Leistung von 0,79 Petaflops gemessen.

Mit dieser Leistung würde Chinas neuer Supercomputer in der aktuellen weltweiten Top 500 der Supercomputer den 13. Platz erreichen. Der Name des Supercomputers lautet übersetzt in die englische Sprache Sunway BlueLight MPP (in etwa "Sonnenweg blaues Licht"). Der japanische K-Computer führt die Top 500 der Supercomputer momentan an, gefolgt vom chinesischen Tianhe-1A, der jedoch Chips von Intel und Nvidia nutzt. Dritter ist der Jaguar aus den USA.

Die chinesische Presse bejubelte den neuen Supercomputer als ein Zeichen von der Stärke Chinas. Es ist zu erwarten, dass China in der weltweiten IT-Branche immer wichtiger wird.

0 Kommentare zu diesem Artikel
1160697