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RIM verkauft 50 Millionen Blackberrys

Der Smartphone-Hersteller RIM feiert einen symbolischen Meilenstein. Zehn Jahre nach der Veröffentlichung des ersten Blackberry, der lediglich ein Zwei-Wege-Pager war, kann das Unternehmen den Verkauf von 50 Millionen Geräten verkünden.

Zehn Jahre nachdem der erste Blackberry auf den Markt kam, feiert der Hersteller der Smartphones einen symbolischen Meilenstein: RIM hat 50 Millionen Geräte verkauft. Mit welchem Modell die Schwelle erreicht wurde, hat das Unternehmen nicht verraten. Nach Schätzungen von RIM nutzen weltweit 21 Millionen Kunden den Push-Mail-Service auf ihrem Blackberry. Jeden Monat landen rund 3 Petabytes an Daten auf ihren Smartphones, das sind 3 Millionen Gigabyte.

Obwohl die Zahl beeindruckt, ist Blackberry ein kleiner Fisch im Vergleich mit den Geräten, die Symbian oder Windows Mobile verwenden. Allein im dritten Quartal 2008 wurden nach Berechnungen des Marktforschungsunternehmens Canalys fast 20 Millionen Symbian-Handys verkauft. Apple konnte seit seinem Einstieg in den Handymarkt im Jahr 2007 bereits 15 Millionen Exemplare von iPhone und iPhone 3G ausliefern.

RIM hofft, dass die nächste 50-Millionen-Schwelle deutlich schneller erreicht wird, nicht zuletzt durch neue Geräte wie dem Touchscreen-Blackberry Storm oder die Blackberry-Reihen Pearl und Flip, die sich an Privatkunden richten. Doch der Markt ist mit dem Einstieg neuer Wettbewerber wie Apple und Google deutlich herausfordernder geworden.

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