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Mehr Sicherheit für WLANs mit WPA2

15.02.2005 | 14:31 Uhr |

Die Wi-Fi Alliance will mit WPA2, der zweiten Generation von WPA (Wi-Fi Protected Access), eine stärkere Absicherung drahtloser Netzwerke gegen unautorisierte Zugriffe voran bringen.

Die vermeintlichen oder tatsächlichen Risiken, die mit der Nutzung von WLAN-Technik verbunden sein können, halten viele Unternehmen davon ab, diese drahtlose Technik einzuführen. Die Wi-Fi Alliance will nun mit WPA2 , der zweiten Generation von WPA (Wi-Fi Protected Access), eine stärkere Absicherung drahtloser Netzwerke gegen unautorisierte Zugriffe voran bringen. Die Wi-Fi Alliance ist eine nichtkommerzielle Organisation, die durch Zertifizierung die Interoperabilität von Produkten unterschiedlicher Hersteller gewährleisten will. Dabei wird die Einhaltung der Standards aus der IEEE-802.11-Familie geprüft.

Der jüngste Spross dieser Familie ist 802.11i, verabschiedet im Juli 2004. Nachdem sich das Wireless Encryption Protocol (WEP) als sehr unsicher erwies, weil es zu leicht geknackt werden kann, wurde der WPA-Standard als Nachfolger eingeführt. WPA2 unterscheidet sich von der bislang eingesetzten WPA-Version durch das stärkere Verschlüsselungsverfahren AES (Advanced Encryption Standard) und soll damit auch den Anforderungen von Behörden genügen.

WPA2 entspricht der endgültigen Fassung des 802.11i-Standards, während WPA eine Interimslösung auf dem Weg dorthin darstellt. Bei Produkten für Privatkunden wird WPA weiterhin als ausreichend angesehen, es scheint jedoch nicht ausgeschlossen zu sein, dass WPA zu einem späteren Zeitpunkt komplett durch WPA2 abgelöst wird. WPA2-zertifizierte Produkte sollen abwärtskompatibel zu WPA sein, so dass vorhandene WLAN-Ausrüstung weiter genutzt werden kann.

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