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Mehr Jobs in der IT-Branche

14.01.2007 | 14:02 Uhr |

Im vergangenen Jahr gab es 20 Prozent mehr IT-Jobangebote als im Vorjahr. Beratungs- und Softwarehäuser weiter im Aufwind, Jobangebote in der Finanz- und Telekommunikationsindustrie stagnierten hingegen.

Laut unserer Partner-Publikation Computerwoche hat der IT-Arbeitsmarkt auch im vergangenen Jahr weiter an Fahrt gewonnen. Somit setzt sich der Aufwärtstrend der Branche fort. Schon 2005 gab es 25 Prozent mehr IT-Jobangebote als im Vorjahr. Im vergangenen Jahr setzte sich diese Entwicklung fort. Dies resultierte in einer erneuten Steigerung der IT-Arbeitsplätze um 20 Prozent.

So waren im Jahr 2004 16.673 IT-Jobs ausgeschrieben, im Jahr darauf 20.961 und im Jahr 2006 schon 25.412. Die IT-Wochenzeitung Computerwoche beruft sich dabei auf eine aktuelle Analyse des Personaldienstleisters Adecco . Darin wurden die IT-Jobangebote aus 40 Tageszeitungen und der Computerwoche ausgewertet und mit denen der Vorjahre verglichen.

Mit 6.906 entfielen die meisten IT-Offerten nach wie vor auf die Beratungs- und Softwarehäuser, die im Vergleich zum Jahr 2005 knapp 10 Prozent mehr Mitarbeiter suchten. Das größte Plus verbuchten die Zeitarbeitsfirmen. Hier stieg die Zahl der Jobangebote von 765 auf 1.325. Laut Computerwoche macht diese Analyse deutlich, welche Bedeutung Personaldienstleistern zukommt. Insgesamt kommen 43 Prozent aller Jobangebote, also auch für Handwerker, Krankenschwestern oder Kraftfahrer, von solchen Personalvermittlern und Zeitarbeitsfirmen.

Die Zahl der IT-Arbeitsplätze stieg außerdem im Maschinen- und Fahrzeugbau, der Elektro- und Elektronikindustrie, Verlagen und dem öffentlichen Dienst, der mit rund 2.400 Stellen Platz zwei nach den Software- und Beratungshäusern belegt. In der Finanz- und Telekommunikationsindustrie gab es dagegen nur wenig Bewegung. Das Angebot 2006 stagnierte bei je knapp über 500 Stellen.

Am meisten gefragt waren im vergangenen Jahr vor allem Entwickler. Für Anwendungsentwickler gab es 5.815 Angebote, eine mehr als 20 prozentige Steigerung im Vergleich zum Vorjahr. Auch das Interesse an Internet-Spezialisten stieg von 662 Stellen auf 893 Angebote sehr stark an. Ebenfalls stärker nachgefragt waren Verkäufer, Netz-, Datenbank- sowie Systemspezialisten und Organisatoren.

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