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Kim Schmitz bekommt 37.000 Euro monatlich

22.03.2012 | 11:40 Uhr |

Monatlich 60.000 neuseeländische Dollar – umgerechnet also rund 37.000 Euro – soviel hat ein Gericht dem auf Kaution freien Kim „Dotcom“ Schmitz gewährt. Schmitz wollte eigentlich 220.000 Dollar monatlich.

Wie die neuseeländische Zeitung New Zealand Herald berichtet, hat ein Gericht dem Megaupload-Millionär 60.000 neuseeländische Dollar - also rund 37.000 Euro - monatlich zugesagt. Kim „Dotcom“ Schmitz hatte 220.000 Dollar monatlich gefordert . Das Geld brauche er für Lebenskosten,  Kredite, Personal. Anfang 2012 wurde der Filehoster Megaupload geschlossen, Schmitz festgenommen. Die Vorwürfe lauten Urheberrechtsverletzungen, Geldwäsche und kriminelle Geschäfte. Schmitz befindet sich derzeit auf freiem Fuß gegen Kaution. Er lebt auf seinem Anwesen in Neuseeland, Fluchtgefahr bestehe keine, urteilten die Richter.

Von den 60.000 Dollar monatlich sollen 20.000 Dollar aus Staatskassen fließen – genauer gesagt aus den Zinsen einer 10-Millionen-Rentenanlage. Die restlichen 40.000 Dollar sollen aus seinem eingefrorenen Konto von der niederländischen Rabobank. Auf diesem Konto sollen derzeit 301.758 Dollar und 70 Cents liegen. „Dotcom“ soll außerdem seinen beschlagnahmten Mercedes Benz aus dem Jahr 2011 wiederbekommen. Aber für Versicherung und Stellplatz müsse er selbst aufkommen.

Von den 60.000 Dollar muss Kim Schmitz seiner Frau übrigens nichts abgeben. Mrs. „Dotcom“ soll nämlich nicht nur ihren Toyota Vellfire zurückerhalten. Sie bekomme außerdem 12.650 Dollar für medizinische Ausgaben und 20.000 Dollar für Lebenskosten.

Kim Schmitzs Weggefährte Bram van der Kolk – er ist ebenalls angeklagt – soll monatlich 9.166 Dollar erhalten, um seine Lebenskosten zu decken.

Megaupload gibt es zwar nicht mehr – aber jede Menge kostenlose Alternativen .

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