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Mega stopft sieben Sicherheitslücken

11.02.2013 | 18:06 Uhr |

Kim Dotcoms Vulnerability Reward Programm für die neue Mega-Plattform entpuppt sich als Erfolg. Innerhalb der ersten Woche konnten ganze sieben Sicherheitslücken gestopft werden.

Ein Jahr nach der Schließung von Megaupload startete Geschäftsmann Kim Dotcom im Januar mit Mega einen geistigen Nachfolger der File-Sharing-Plattform. Mega versteht sich als Cyber-Locker, in dem die Daten und Dateien der Nutzer durch Verschlüsselungsmechanismen geschützt werden sollen. Bei einem ersten Test kurz nach dem Launch fanden Experten jedoch noch einige Sicherheitsrisiken.

Diese will Kim Dotcom nun mit Hilfe eines Vulnerability Reward Programms ausmerzen – mit Erfolg. Bereits eine Woche nach dem Startschuss wurden ganze sieben Sicherheitslücken an die Betreiber gemeldet und auch bereits geschlossen. Details über die Entdecker und die genaue Höhe der Preisgelder, mit denen die Hacker belohnt wurden, bleibt Dotcom allerdings schuldig. Klar ist jedoch, für die Entdeckung von kleineren Flaws lässt der Internet-Millionär 1.000 Euro springen. Dotcom hält die Hacker-Gemeinde dazu an, auch weiterhin nach Mega-Lücken zu suchen. Demjenigen, der ein wirklich schwerwiegendes Leck aufspürt, winken bis zu 10.000 Euro Belohnung .

Megaupload-Nachfolger "Mega" ausprobiert

Die Mega-Betreiber haben mögliche Sicherheitslücken in sechs Kategorien eingeteilt. Die in der letzten Woche aufgespürten Lecks fallen lediglich unter die schwächeren vier, wirklich ernste Exploits wurden bislang nicht gefunden.

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