12.07.2012, 05:59

Denise Bergert

MegaUpload-Gründer

Kim Schmitz will sich freiwillig an die USA ausliefern

©megaupload.com

Kim „Dotcom“ Schmitz wäre zu einer Ausreise in die USA bereit, wenn die Behörden sein eingefrorenes Vermögen freigeben.
Aktuell versuchen die US-amerikanischen Behörden eine Auslieferung des MegaUpload-Gründers Kim „Dotcom“ Schmitz zu erwirken. Dieses langwierige Verfahren könnte sich das Justizministerium nun jedoch auch sparen, denn der in Neuseeland lebende Unternehmer zeigt sich heute von seiner kooperativen Seite.
Über den Kurznachrichtendienst Twitter bestätigte Schmitz, dass er bereit sei, freiwillig in die USA auszureisen. Hierfür stellt er jedoch einige Bedingungen. So fordert der 38-Jährige eine Kaution und die Freigabe seines millionenschweren Vermögens. Damit will sich Schmitz nicht etwa in südliche Gefilde absetzen, sondern seine Anwaltskosten begleichen.
Gegenüber dem New Zealand Herald beklagte der MegaUpload-Gründer, dass die Justiz ihn finanziell austrocknen wolle und sich mittlerweile mehrere Millionen an Anwalts-Honoraren angehäuft hätten. Dass die US-Regierung Schmitz' Forderungen zustimmt, glaubt der Unternehmer jedoch selbst nicht. Laut Schmitz sei der Justiz bereits klar, dass sie den Fall gegen ihn nicht gewinnen könne.
Tatsächlich waren im Verfahren gegen Schmitz in den vergangenen Tagen Formfehler aufgeflogen, aufgrund derer der Rechtsstreit zugunsten von Schmitz scheitern könnte. So wurden etwa bei der Hausdurchsuchung in Neuseeland bestimmte Richtlinien nicht eingehalten, weswegen gesammelte Beweise eventuell nicht für das Verfahren zugelassen werden.
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