56296

Medizin per Internet: Auf die Versandkosten achten

Verbraucher sollten bei Medikamentenbestellungen bei Internet-Apotheken auch die Versandkosten in den Preis einberechnen. Diese können die Ersparnis wieder relativieren, warnt die Verbraucherzentrale Sachsen in Leipzig.

Bei Medikamentenbestellungen bei Internet-Apotheken sollten Verbraucher auch die Versandkosten in den Preis einberechnen. Gegenüber der klassischen Apotheke bieten Internetversender zwar oft eine Ersparnis von 30 Prozent und mehr bei rezeptfreien Medikamenten. Die Versandkosten können diese Ersparnis jedoch schnell relativieren, warnt die Verbraucherzentrale Sachsen in Leipzig. Wer nur sehr wenige Medikamente im Jahr kauft, ist deshalb bei der Apotheke um die Ecke besser aufgehoben.

Lohnenswert ist der Einkauf per Internet jedoch für Menschen, die regelmäßig auf Medikamente angewiesen sind, wie chronisch Kranke. Rezeptpflichtige Medikamente werden von ausländischen Versandapotheken meist günstiger angeboten. Deutsche Versandapotheken müssen sich dagegen bei rezeptpflichtigen Medikamenten an den festgeschriebenen Apothekenabgabepreis halten.

0 Kommentare zu diesem Artikel
56296