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Medion MD RIM 1000 - UMPC mit Windows Vista, GPS und TV

Medion hat mit seinem UMPC MD RIM 1000 einen äußerst vielseitigen ultramobilen Computer vorgestellt. Doch die viele eingebaute Technik hat auch ihren Preis, beispielsweise bei Maßen und Gewicht.

Auch Medion steigt in den Markt mit ultramobilen PCs ein und präsentierte auf der CES das erste Produkt dieser Serie, den MD RIM 1000. Allerdings ist dieses Gerät fast schon ein vollwertiger PC, denn ein mobiler Begleiter, mit dem man unterwegs nur mal ein paar Kontakte und Termine verwaltet und am Hotspot seine E-Mail-Accounts überprüft.

Medion hat dieses Gerät mit Technik vollgestopft. So kann man den UMPC nicht nur als persönlichen digitalen Assistenten benutzen sondern auch als Navigationsgerät, als Internet-Telefon mit Video-Funktion oder als Fernseher. Leider hat all diese Technik auch ihren Preis: Mit 190x120,8x28,3 Millimetern Größe ist das Modell nicht gerade als handlich zu bezeichnen. Und für die 720 Gramm sollte man sich lieber eine zusätzliche Tasche zulegen, statt zu versuchen, den Handheld irgendwo in der Kleidung unterzubringen.

Dafür bekommt man dann aber ein riesiges 6,5-Zoll-Display, das 65.536 Farben mit einer Auflösung von 800x480 Pixeln darstellt. Über dieses kann man sich dank des eingebauten GPS-Empfängers bequem zum Ziel leiten lassen. Oder man schaut fern. Das Gerät besitzt einen DVB-T-Tuner. Die Eingabe erfolgt entweder per Stylus auf dem Touchscreen oder über die ausziehbare QWERTY-Tastatur. Bestimmte, häufig benutzte Funktionen sind auch über Softkeys direkt zu erreichen. Zusätzlich gibt es auch ein kleines Touchpad zur Steuerung der Maus.

Als Betriebsystem kommt, wie schon beim OQO 02 und wahrscheinlich auch beim HTC Athena , Windows Vista zum Einsatz, das für volle PC-Funktionalität auf dem MD RIM 1000 sorgt. Damit es in vernünftiger Geschwindigkeit läuft, hat Medion in das Gerät einen VIA C7-M-Prozessor mit 400 MHz Taktfrequenz eingebaut, zusammen mit 512 MB DDR2-RAM und einer 20, 30 oder nach Wunsch auch 40 GB großen Festplatte. Zum Datentransfer oder für zusätzlichen Speicher steht ein SD/MMC-Steckplatz zur Verfügung.

Das Gerät lässt sich mittels WLAN 802.11 b/g mit dem Internet verbinden. Die eingebaute VGA-Kamera kann dabei als Web-Cam genutzt werden. Dank Mikrofon und Mono-Lautsprecher lässt sich der UMPC mit Hilfe zusätzlicher Software auch für VoIP-Telefonate benutzen. Des weiteren lässt sich das Gerät auch per Bluetooth 2.0 EDR oder über die beiden USB-2.0-Buchsen mit anderen Geräten verbinden.

Doch abseits der Maße und des Gewichts führt so viel Technik auch zu anderen Nachteilen. Da wäre die Laufzeit von vier bis fünf Stunden zu nennen, die der Akku trotz einer Leistung von 3900 mAh dem Gerät verschafft. Obwohl es noch keine offizielle Preisvorstellung von Seiten Medions gibt, wird er sich wohl so um die 1000 Euro bewegen. Bald wissen wir mehr, das Gerät soll ab dem 30. Januar in den Handel kommen.

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