Medion Akoya P7812

Neues Aldi-Notebook im großen PC-WELT-Check

Dienstag den 15.11.2011 um 15:55 Uhr

von Panagiotis Kolokythas

Medion Akoya P7812
Vergrößern Medion Akoya P7812
Aldi hat ab dem 17.11. mit dem Medion Akoya P7812 ein neues Notebook im Angebot. Wir werfen einen ausführlichen Blick auf das Gerät und verraten, ob der Kauf lohnt.
Aldi wird ab Donnerstag, den 17. November, das neue Notebook Medion Akoya P7812 (MD98770) für 699 Euro inklusive drei Jahre Garantie anbieten. Bisher hat nur Aldi-Nord  das neue Notebook angekündigt. Vom Namen her ähnelt das neue Aldi-Notebook dem Medion Akoya P6812, das am 27. Oktober für 549 Euro bei Aldi-Süd im Angebot war und das die PC-WELT ausführlich getestet hatte . Das nun im November erhältlich Nachfolge-Modell ist 150 Euro teurer, dafür aber auch deutlich besser ausgestattet.

Das neue Notebook Medion Akoya P7812 (MD98770) besitzt ein 17,3 Zoll großes Display. Die CPU kommt von Intel und trägt die Bezeichnung Core i5-2430M. Dabei handelt es sich um eine Sandy-Bridge-CPU mit zwei Kernen, die jeweils mit 2,4 GHz getaktet sind. Die CPU unterstützt Intels Hyper-Threading-Technik, Intel Turbo-Boost 2.0 und Intel HD-3000-Grafik. Über die Intel Hyper-Threading-Technik kann jeder Prozessorkern zwei Aufgaben gleichzeitig verarbeiten. Durch Intel Turbo-Boost 2.0 erfolgt die automatische Übertaktung auf bis zu 3 GHz.

Extra-Grafikkarte mit Optimus-Technologie

Wird mehr Grafikpower benötigt, als sie Intels HD-3000 liefern kann, dann kommt Nvidias GeForce GT555M zum Einsatz. Die DirectX-11-GPU kann auf 1024 MB Speicher zurückgreifen und verfügt über einen digitalen HDMI Audio-/Video-Ausgang. Das Notebook nutzt Nvidias Optimus-Technologie, die für eine starke 3D-Leistung und eine lange Akkulaufzeit sorgen soll.

Bei Notebooks mit Optimus soll die 3D-Grafikkarte nur aktiv sein, wenn ein Programm ihre Leistung benötigt - zum Beispiel ein Spiel. Beendet der Nutzer das Spiel, schaltet der Treiber die 3D-Grafikkarte ab und die stromsparende Chipsatzgrafik übernimmt wieder. Der Wechsel zwischen den Grafikchips passiert automatisch - der Anwender bekommt davon nichts mit. Weitere Infos zu Nvidia Optimus finden Sie im großen PC-WELT-Test der Technologie .

Dienstag den 15.11.2011 um 15:55 Uhr

von Panagiotis Kolokythas

Kommentieren Kommentare zu diesem Artikel (10)
  • consulting 00:46 | 17.11.2011

    Total daneben...

    Na, da hat sich aber ein Super-Experte eingefunden, dem jeder Rest an
    Objektivität bei der letzten Diarrhöe mit rausgeflutscht sein mag.
    Gratulation!
    Das mit dem Product-Key wird wohl kaum verfangen, weil das Win7 HP des
    i3 längst mit einem Windows 7 Ultimate überspielt ist, zu dem der Key
    immer wieder passt und eine etwaige neue Aktivierung kein Problem ist.
    Es gibt nur einen Punkt, der zu beachten ist: Die zusätzlich zu der
    INTEL-HD3000-Grafikeinheit verbaute NVIDIA-Grafikkarte. Zu der werden
    sich aber die Treiber in der Recovery-Partition des i5 befinden. Es
    wird auf jeden Fall aber einen Weg geben, die für den i5 nötigen Treiber
    vorher zu finden (evtl. auf der DVD) und vor dem Start des Klons auf
    dessen HDD zu überspielen, um die notwendigen Updates direkt durchführen
    zu lassen.
    Einen Versuch wird es auf jeden Fall wert sein, nach dessen Gelingen dann
    die 1 TB-Festplatte des i5 "unaktiviert" als Datenlaufwerk dienen darf.
    Es gibt auch kaum etwa so Lächerliches wie den Ratschlag, etwas zu tun,
    was längst erledigt ist:



    Getoppt wird das alles noch durch den weisen Tipp "keine WD". Denn hier
    wird schwerpunktmäßig Videoschnitt betrieben. Während SAMSUNG-HDDs lange
    Zeit Favoriten waren, soffen in letzter Zeit einige von ihnen nach dem
    üblichen 24/7-Betrieb ab. Dagegen hat sich hier noch nie eine WD-HDD
    verabschiedet, weshalb alle Desktops hier mit WD als Systemlaufwerk
    ausgestattet sind ("green").
    Heute (es ist ja schon Donnerstag) werde ich gegen Mittag spätestens
    wissen, was Tatsache ist und nicht nur lächerliche Spekulation aus RP.

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  • Kantiran 23:00 | 16.11.2011

    Obgleich ich mir den i3 gerade erst zugelegt habe, werde ich mir morgen bei ALDI das i5-Notebook holen.
    Wer genug Kohle hat, kann das ja so tun - ich werde mein sauer verdientes Geld auf keinen Fall in eine "Kiste von Fookettens Liebling" investieren.

    Solltest Du der Meinung sein, dass Du dein gekauftes "i3 vom Liebling der Billigheimer Footkette" gegen dessen jetzt beworbenes "i5" umtauschen könntest, befindest Du Dich leider auf dem Holzweg.

    Da haben sich ja hier die richtigen Experten (wohl allesamt aus PISA) getroffen...
    Aha!, Du bist dann "DER EXPERTE" oder wie?
    Wohl kaum - denn ein "echter Experte" würde erst gar nicht auf Deine im folgenden Zitat genannte Idee kommen.

    Als Systemplatte werde ich denn einen Klon der i3-Platte einsetzen.
    Von der Festplatte her (Baugröße und Anschluss) sollte es kein Problem sein aber da hat "der EXPERTE" einiges nicht bedacht - denn soooo einfach ist das nun mal nicht.

    1) Wer die "Testberichte" lesen kann wird feststellen, das das "i5" gegnüber dem "i3" eine ganz andere Hardware verbaut hat (WLAN usw.) => bedeutet, das es auch andere Treiber als das "i3" hat.
    [U]
    Bezüglich Treiber des "Kistenbauers":[/U]
    Da sollte sich so langsam herum gesprochen haben, dass er nicht nur sehr oft "speziell angepasste" verwendet, sondern, dass nur seine Treiber (im Downloadbereich, auf beigefügter DVD oder in der Recovery Partition enthalten) verwendet werden dürfen. Des weiteren haben viele nicht einmal eine "Microsoft Zertifizierung", was daran festzustellen ist, dass sie bei "Neuinstallation mittels Microsoft OEM-DVD" nicht mit eingebunden werden und auch nicht online im Microsoft Downloadbereich zur Verfügung stehen.

    2.) Das Betriebssystem auf der "i3 Platte" muss nach Umbau in's "i5" bei Microsoft registriert werden - weil nach dem Boot (wenn dieser wegen dem i3-SATA Treiber überhaupt funktioniert) eine geänderte Hardware gefunden wird.
    Als Microsoft Key muss der des i5 COA-Labels (siehe NB Rückseite) verwendet werden (der vom i3 ist auch nur für das i3 gedacht).
    [U]Anmerkung:[/U]
    Die im PC-Welt Artikel (Ausgabe 12/2011, Seite 36) beschriebene Software zum Auslesen des Windows Keys nützt da nichts -> weil die "vom Hersteller vorinstallierten Windows Keys" für eine nachträgliche Aktivierung nicht akzeptiert werden - sie befinden sich auch nicht im Besitzt des "Käufers" sondern sind Bestandteil der "Hersteller Recovery Version" - sie befinden sich daher rechtlich im Eigentum des Herstellers.

    [U]Im Besitz des Käufers: [/U]
    Der Key des vom Hersteller angebrachten Microsoft COA-Labels - der aber nur für dieses Gerät genutzt werden darf (Urherbrecht).

    3.) Ein "Recovery" mittels der vorhandenen unsichtbaren Partition (45 GB beim i3) wird wegen der anderen "i5 Hardware" entweder nicht funktionieren - oder es ist einiges an Nacharbeit erforderlich.

    4.) Wird die "Recovery Partition" gelöscht, funktioniert ein "Wiederherstellen des Hersteller Auslieferungszustandes" auch mit der beigelegten "Recovery DVD" nicht mehr (gilt sowohl für's i3 als auch i5).
    Siehe hier, PC-Welt Test zum "i3".

    5.) Die Hersteller verbieten zwar nicht den Tausch von Festplatte bzw. den Einbau von mehr Arbeitsspeicher aber:
    Vorher sind die "Hersteller Garantiebestimmungen (für die 3 Jahre) dazu" ganz genau durchzulesen - und zur Sicherheit sollte man sich mit dem Hersteller (am besten schriftlich) in Verbindung setzen.
    I. d. R. wird der Hersteller verlangen, dass dies nur mit von ihm frei gegebener Hardware (Festplatten Typ und Hersteller, Speicherhersteller) erfolgen darf und, dass der Umbau von einem seiner anerkannten Servicpartner erfolgen muss.

    Wenn selbst "in der Herstellergarantie" durchgeführt:
    Durch das Aufschrauben der HD Abdeckplatte (für Tausch der HD) erlischt i. d. R. die "freiwillige Herstellergarantie von 3 Jahren" (nicht mit den 2 Jahren gesetzliche Gewährleistung des Händlers, hier durch die Footkette zu leisten verwechseln).

    Für den Hersteller ist die Überprüfung bezüglich eventuell stattgefunden Öffnen von HD- bzw. RAM-Deckelplatte ein leichtes.

    [U]Was viele bezüglich "freiwilliger Herstellergarantie" nicht bedenken:[/U]
    Nach 6 Monaten kehrt sich die "Beweislast" bei einem Defekt um. Dann muss der "Käufer" dem Hersteller beweisen, dass der Defekt bereit vor den ersten 6 Monaten bestanden hat.

    6.) Bei Defekt am "i5" müsste vor Lieferung an den Hersteller die "Originalplatte" wieder eingebaut werden.

    7.) Die im i3 verbaute HD gehört nicht zu den leisesten ihrer Art - ist auf alle Fälle sehr oft unangenehm zu hören. Siehe z. Bs. hier.

    Dieses Festplattenverhalten ist bei "echten Markengeräten ( z. Bs. von Samsung, Acer, Asus) vom Fachhandel" (wozu die "Billigheimer Flächenmärkte" nicht zu zählen sind), nicht der Fall.

    Bei meinem Samsung R780 (über den "echten Fachhandel" bezogen) höre ich die verbaute "Markenfestplatte" nur "seeeeehr sehr leise" - auch unter "Vollast" - was übrigens auf den Prozessorlüfter ebenfalls zutrifft.

    [U]Fazit:[/U]
    Dein geplanter "Umbau" lohnt sich wohl kaum.

    [U]Vorschlag:[/U]
    Wenn wirklch eine größere, externe Datenplatte benötigt wird:
    1.) Ein externes 3,5" Gehäuse (mit eSATA und USB 3.0) anschaffen (Tests siehe im WWW)

    2.) Leise 1 bis 2 TB SATA Festplatte (keine WD) mit 32MB Cache, 7200 U/Min., anschaffen, aber erst dann, wenn die Preise wieder auf dem Stand von Oktober 2011 sind, womit laut "Fachhandel" leider erst wieder im 4. Quartal 2012 zu rechnen ist.

    Warum keine "externe Komplettlösung"?
    Weil viele davon langsamer sind als versprochen. Ist bei denen im "Billigheimer Flächenmarkt" erhältlichen eigentlich kein Wunder.

    Tests zu den "externen Komplettlösungen" siehe PC-Magazin 12/2012 ab Seite 78.

    Das ist das Modernste, Fortschrittlichste mit großer Lebensdauer.
    Seit wann verbaut der "Liebling der blauen Billigst Footkette" Displays mit langer Lebensdauer? Das kann nur ein Gerücht sein.
    Wobei anzumerken ist, dass ein NB bereits nach 1 bis 1,5 Jahren als "Alt" zu betrachten ist - auf alle Fälle hat bis dahin der AKKU ganz gewaltig an Leistung eingebüßt.

    Was so eine ältere "Billigheimer Kiste von Fookettens Liebling" dann wohl noch Wert ist? Jedenfalls bedeutend weniger als ein vergleichbares "echtes Markengerät".

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  • consulting 19:35 | 16.11.2011

    Super-Expertentreff

    Da haben sich ja hier die richtigen Experten (wohl allesamt aus PISA) getroffen...!

    Unter "Medion Akoya P7812: Die Hardware- & Software-Ausstattung" ist zu lesen:
    "17,3" Widescreen LED-Backlight-Display mit einer Auflösung von 1600 x 900 Pixel (16:9-Format)"

    Das heißt: BACKlight = Hintergrundbeleuchtung.
    Und zwar: Durch LEDs. - Das ist das Modernste, Fortschrittlichste mit großer Lebensdauer.
    Wie auch beim i3-Vorgänger vom September (Akoya E7220) ist das Display matt.

    Obgleich ich mir den i3 gerade erst zugelegt habe, ...



    ... werde ich mir morgen bei ALDI das i5-Notebook holen.
    Denn dieses Gerät überzeugt wirklich. Als Systemplatte werde ich denn einen Klon der i3-Platte einsetzen.
    Das spart mir jede Menge Installationsarbeit. Die System-HDD des i5 nutze ich dann als Datenlaufwerk

    So, und jetzt warte ich auf die "Experten", die mir darlegen, dass das alles nicht geht...

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  • deoroller 17:55 | 16.11.2011

    Marketing macht es möglich.

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  • Babu1940 17:52 | 16.11.2011

    Zitat: kikaha
    ....
    Aber man muss ja heute perfektes Englisch beherrschen,....

    Genau, und an irgendeiner Stelle muss ja gespart werden und wenn es nur beim Übersetzen von Texten ist!

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