19.01.2012, 13:01

Benjamin Schischka

MD 98920

Aldi verkauft Medion Akoya P7624-Notebook mit DirectX-11-Grafikkarte (Update)

Medion Akoya P7624 ©Aldi

Ab heute verkauft Aldi ein 17-Zoll-Notebook mit DirectX-11-Grafikkarte Nvidia Geforce GT630M, Intel Core i3, zweimal USB 3.0 und 4 GB Arbeitsspeicher.
Update: Das Medion Akoya P7624 (MD 98920) gibt es ab heute sowohl bei Aldi Süd als auch bei Aldi Nord. Im Notebook stecken eine Intel-CPU (Core i3-2350M) mit 2,30 GHz, 500-GB-Festplatte und 4 GB RAM. Die Festplattenkapazität lässt sich dank zweitem Festplattenschacht erweitern. Die Grafikkarte Nvidia Geforce GT630M ist DirectX-11-fähig und verfügt über 1 GB Speicher. Strom bezieht das Aldi-Notebook von einem 8-Zellen-Akku.
Der 17,3 Zoll große Bildschirm mit LED-Backlight löst mit 1600 x 900 Pixeln auf. Über dem Bildschirm sitzt eine Webcam mit 1,3 MP. Für Filme, Musik & Spiele preist Aldi den verbauten Subwoofer an.
Aldi legt dem P7624 einen USB-DVB-T-Stick inklusive Fernbedienung bei. Das Notebook verfügt über diese Schnittstellen: HDMI, VGA, 2x USB 3.0, 2x USB 2.0, Bluetooth 3.0, WLAN 11n, Intel Wireless Display, Gigabit-LAN, Multikartenleser (SD, SDHC, MMC, MS, MS Pro). Zusätzlich hat das Notebook einen DVD-Brenner verbaut.
Wie von Aldi gewohnt ist ein breites Softwareangebot vorinstalliert. Darunter CyberLink PowerDirector, Corel Draw Essentials, Kaspersky Internet Security 2012 (90-Tage-Version) und Ashampoo Photo Commander. Als Betriebssystem kommt Windows 7 Home Premium 64 Bit zum Einsatz.
Tipp: Genervten Käufern empfehlen wir die Freeware PC Decrapifier, die in einem Rutsch viele unerwünschte Programme löscht.
Einschätzung: CPU und Grafikkarte sind Einsteigerklasser. Die Intel-CPU verfügt über zwei Rechenkerne, simuliert dank Hyper-Threading aber zwei weitere. Die automatische Übertaktungsfunktion TurboBoost fehlt der CPU aber. Die Grafikkarte GT630M sollte Gelegenheitsspieler zufrieden stellen. Bei anspruchsvollen Games müssen Sie die Grafik-Details aber reduzieren. Mit 3,5 kg ist das P7624 kein Leichtgewicht. Für 549 Euro ist das Gerät ein Allrounder zum fairen Preis. Positiv fallen die modernen Schnittstellen auf. Die fehlende SSD macht Aldi mit dem abgespeckten Zweitsystem FastBoot (Start in 10 Sekunden für E-Mails und Facebook) nur zum kleinen Teil wett. In dieser Preisklasse kann man aber auch keine SSD erwarten. Wenn Sie SSD und Top-Ausstattung wollen, greifen Sie besser zu einem der neuen Ultrabooks – beispielsweise dem S3 von Acer .
Übrigens ist mit dem Notebook-Verkauf ein Gerücht bestätigt worden, das schon im Dezember das Aldi-Notebook ankündigte. Wir berichteten.
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