MD 98930

Neues Aldi-Notebook Medion Akoya P6334: Details & Einschätzung

Mittwoch den 15.02.2012 um 14:22 Uhr

von Panagiotis Kolokythas

Medion Akoya P6334 (MD 98930)
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© Aldi / Medion
Der Discounter Aldi hat ab dem 16. Februar ein Notebook im Angebot, das die Bezeichnung Medion Akoya P6634 trägt. Wir werfen vorab einen Blick auf das neue Aldi-Notebook.
Der Discounter Aldi hat in seinen Nord- und Süd-Filialen ab Donnerstag (16. Februar) ein neues Notebook im Angebot. Das neue Aldi-Notebook trägt die Bezeichnung Medion Akoya P6634 (MD 98930) und kostet 499 Euro. Damit haben sich die Gerüchte rund um das neue Aldi-Notebook bestätigt, die kürzlich Markensysteme.de gemeldet hatte.

Medion Akoya P6634 (MD 98930) - die Ausstattung

In dem neuen Aldi-Notebook Medion Akoya P6634 (MD 98930) steckt Intels Sandy-Bridge-CPU Core i3-2350M, die Intel im September 2011 vorgestellt hatte. Sie verfügt über zwei Kerne (4 Threads), die mit jeweils 2,3 Gigahertz getaktet sind. Hinzu kommt der integrierte Grafikchip HD3000, der mit 650 Megahertz (1150 Megahertz) getaktet ist. Die 35-Watt-CPU unterstützt im Gegensatz zu den Core-i5- und Core-i7-Modellen aber nicht die automatische Übertaktungsfunktion Turboboost.

Zur weiteren Ausstattung gehören 4 GB DDR3-Arbeitsspeicher und die Grafikkarte Nvidia Geforce GT630M. Die Grafikkarte ist DirectX-11-fähig, verfügt über 1 GB Speicher und unterstützt Nvidias Optimus-Technologie , bei der die Grafikleistung nach Bedarf automatisch angepasst wird, um so die Akkulaufzeit zu verlängern. Das LED-Backlight-Display soll 15,6 Zoll groß sein und eine Auflösung von 1366 x 768 Pixeln bieten. Die weitere Ausstattung vom Medion Akoya P6634 (MD 98930)
* 500 GB Festplatte
* DVD-Brenner
* 2 x USB 3.0
* Gigabit-LAN-Schnittstelle
* WLAN 802.11 b/g/n
* 1,3 Megapixel Webcam
* Fastboot-Funktion: In 10 Sekunden Zugriff auf Mails, Internet und Multimedia-Inhalte
* Windows 7 Home Premium (64-Bit)

Das Medion Akoya P6634 (MD 98930) ähnelt von der Ausstattung (und letztendlich auch von der Bezeichnung her) dem Medion Akoya P7624 (MD 98920), das bei Aldi im Januar erhältlich war. Die wichtigsten Unterschiede liegen beim Display (15,6 Zoll statt 17,3 Zoll) und damit auch Preis (499 statt 549 Euro). Und auch ein DVB-T-Tuner fehlt dieses Mal.

Medion Akoya P6634 (MD 98930): Unsere vorläufige Einschätzung:

CPU und Grafikkarte gehören zur Einsteigerklasse und gehen für den Preis für das neue Aldi-Notebook in Ordnung. In Konkurrenz-Notebooks dieser Preisklasse steckt oft die Grafikkarte Nvidia GT610M, die deutlich schwächer ist. Die Grafikkarte GT630M sollte Gelegenheitsspieler dagegen zufrieden stellen. Positiv fallen auch die USB-3.0-Schnittstellen auf. Andere Notebooks in dieser Preisklasse setzen weiterhin ausschließlich auf USB 2.0.



Alternativen zum Medion Akoya P6634 (MD 98930):

Media-Markt hatte kürzlich mit dem Notebook Packard Bell Easynote TS11HR-068GE eine Alternative zum neuen Aldi-Notebook. Das Packard-Bell-Notebook kostet ebenfalls 499 Euro, verfügt allerdings über eine schwächere Grafikkarte und kein USB 3.0.

Das Acer Aspire 5750G ist derzeit bei Amazon für ab 488 Euro erhältlich. In diesem Notebook steckt die gleiche Grafikkarte, allerdings ist die CPU etwas niedriger getaktet und das Notebook besitzt keine USB-3.0-Schnittstelle.

Und noch eine Alternative für Nicht-Spieler: Das Fujitsu Lifebook AH531 ist aktuell bei Amazon für ab 499 Euro und besitzt im Gegensatz zum Aldi-Notebook eine bessere Core-i5-CPU und eine größere Festplatte. Manko: Das Lifebook-Notebook besitzt nur die integrierte Intel-Grafik.













Mittwoch den 15.02.2012 um 14:22 Uhr

von Panagiotis Kolokythas

Kommentieren Kommentare zu diesem Artikel (1)
  • consulting 22:49 | 08.02.2012

    Wo ist da die Logik?

    Im aktuellen Media-Markt-Katalog findet sich mit dem Packard Bell Easynote TS11HR-068GE eine Alternative zum neuen Aldi-Notebook. Das Packard-Bell-Notebook kostet ebenfalls 499 Euro, verfügt allerdings über eine schwächere Grafikkarte und kein USB 3.0.

    Das Acer Aspire 5750G ist derzeit bei Amazon für ab 488 Euro erhältlich. In diesem Notebook steckt die gleiche Grafikkarte, allerdings ist die CPU etwas niedriger getaktet und das Notebook besitzt keine USB-3.0-Schnittstelle.
    Wo ist das die Logik?
    "Alternative" bedeutet, dass mindestens Gleichwertiges zur Wahl steht.
    Eigentlich sogar eine "Entscheidungsmöglichkeit zwischen zwei sich ausschließenden Möglichkeiten", aber auch " eine zweite Möglichkeit selbst".
    Etwas "Schlechteres" als Alternative zu einem Besserem zu nennen, ist schon abenteuerlich.

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