Medion Akoya E7222

Aldi: 499-Euro-Notebook erneut erhältlich (Update)

Dienstag den 28.08.2012 um 08:33 Uhr

von Panagiotis Kolokythas

Aldi-Notebook Akoya E7222
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© Aldi-Notebook Akoya E7222
Bei Aldi ist ab dem 30. August ein 17-Zoll-Laptop für 499 Euro erhältlich. Wir werfen einen ausführlichen Blick auf das Gerät und verraten, ob und für wen sich der Kauf lohnt.
Update 28.8.: Das Aldi-Notebook Medion Akoya E7222 wird auch bei Aldi-Süd ab dem 30. August erhältlich sein. Zusätzlich werden bei Aldi-Süd auch eine externe 2,5"-USB-3.0-Festplatte mit 500 GB Speicherkapazität für 59,99 Euro und ein 32-GB-USB-2.0-Stick für 12,99 Euro im Angebot sein. In den Nord-Filialen wird zusätzlich zum Notebook das Samsung Galaxy Y S5360 für 99,99 Euro (vertragsfrei) erhältlich sein.

Aldi hat ab Donnerstag, dem 30. August erneut das 17-Zoll-Notebook Medion Akoya E7222 im Angebot. Der Discounter hatte mit der gleichen Bezeichnung bereits Mitte Juni ein Notebook im Angebot. Im Vergleich zu damals ändert sich beim Preis nichts. Dafür wurde die Ausstattung etwas aktualisiert, daher lautet die vollständige Bezeichnung des neuen Notebooks auch Medion Akoya E7222 (MD 990 6 0) im Vergleich zu Medion Akoya E7222 (MD 990 3 0) beim Vorgängermodell im Juni.

Im Medion Akoya E7222 (MD 99060) steckt die mobile Intel-CPU Core i3-2370M. Dabei handelt es sich um eine CPU der vorhergehenden Sandy-Bridge-Generation und nicht der aktuellen Ivy-Bridge-Ära . Der Core i3-2370M besitzt zwei Kerne, die mit jeweils 2,4 GHz getaktet sind und unterstützt Hyperthreading (aber kein Turboboost). Der L3-Cache ist 3 MB groß und es kommt noch die Grafikeinheit HD 3000 hinzu. Im Vorgängermodell MD99030 steckte noch ein Core i3-2350M, bei dem die Kerne mit jeweils 2,3 GHz getaktet waren.

Ansonsten gab es keinerlei Änderungen an der Ausstattung des Notebooks im Vergleich zum Juni-Angebot.

Medion Akoya E7222 (MD 99060) - die weitere Ausstattung:

* 17,3 Zoll Widescreen-LED mit 1600 x 900 Pixel
* 4 GB DDR3-Arbeitsspeicher
* 750 GB Festplatte (plus freier Festplattenschacht für zusätzliche Festplatte)
* 4 x USB - davon 2 x USB 3.0
* Multistandard-DVD-/CD-Brenner mit DVD-RAM und Dual-Layer-Unterstützung
* Intel Wireless Display (WiDi)
* VGA- und HDMI-Anschluss
* Intel Centrino Advanced N 2230 mit integriertem Bluetooth 4.0
* Webcam mit 1,3 Megapixel
* Netzwerk Controller Gigabit LAN (10/100/1000 Mbit/s)
* Medion FastBoot: Innerhalb von 10 Sekunden Zugriff auf Internet, Mails und soziale Netzwerke ohne vollständigen Systemstart
* 8 Zellen Li-Ionen-Akku
* Größe: 42,1 x 0,35- 0,43 x 28 cm
* Gewicht: ca. 3 kg (inklusive Akku)

Als Betriebssystem wird Windows 7 Home Premium (64-Bit) vorinstalliert mitgeliefert. Hinzu kommen Windows Live Essentials, Office 2010 (60-Tage-Testversion), Medion Home Cinema Suite (PowerDirector, PhotoDirector, PowerDVD, MediaShow, MediaEspresso), Medion MediaPack (Ashampoo Buring Studio, Ashampoo Photo Commander, Ashampoo Photo Optimizer, Ashampoo Snap), Cyberlink Power2Go, Cyberlink YouCam, Kaspersky Internet Security 2012 (inklusive 90-Tage-Updates).

Käufer des Notebooks haben die Möglichkeit, später ein günstiges Upgrade auf WIndows 8 Pro zu erhalten. Dabei handelt es sich um die von Microsoft am 2. Juni gestartete Windows-Upgrade-Offer-Aktion , bei der Anwender, die zwischen dem 2. Juni 2012 und dem 31. Januar 2013 einen neuen Windows-7-PC erwerben, für 14,99 Euro ein Upgrade auf Windows 8 Pro erhalten, sobald das neue Windows-Betriebssystem verfügbar ist.

Der Preis für das Aldi-Notebook Medion Akoya E7222 (MD 99060): 499 Euro inklusive 3 Jahre Garantie.

Unsere Einschätzung zum neuen Aldi-Notebook

Der günstige Preis ist das größte Argument. Vergleichbare Geräte anderer Hersteller sind rund 50 bis 100 Euro teurer.
Das Notebook eignet sich höchstens für Anwender, die ein stationäres Notebook mit großem Bildschirm haben wollen, aber keine besonderen Anforderungen an Displayqualität, Rechen- oder 3D-Leistung stellen (z.B. als Familien-Notebook, das einen älteren PC ersetzen soll).

Der Core-i3-Prozessor reicht für den Alltag meist aus; für Videoumwandlung und Multi-Taskingaufgaben ist aber ein Core i5 dank Turbo Boost besser geeignet. Das neue Aldi-Notebook ist kaum spieletauglich, da eine 3D-Grafikkarte fehlt. Positiv fallen die große Festplatte und USB 3.0 auf; außerdem Bluetooth 4.0 als aktuelle Technik. Beigaben, wie es sie früher bei großen Aldi-Notebooks gab, fehlen: z.b. der DVB-T-Stick.

Alternativen:
* Sony Vaio VPCEJ3K1 : rund 100 Euro teurer, kleinere Festplatte, kein USB 3.0, aber dafür auffälligeres Design
* Lenovo Essential G770: 499 Euro bei Amazon (noch günstiger, kleinere Festplatte, kein USB 3.0, mit AMD HD6650)

Dienstag den 28.08.2012 um 08:33 Uhr

von Panagiotis Kolokythas

Kommentieren Kommentare zu diesem Artikel (3)
  • consulting 16:40 | 28.08.2012

    Anrufen

    Schnell bei MEDION anrufen.
    Wenn nur ein einziger Stein mit 4GB drin ist, passt sícher auch ein zweiter rein.
    Wahrscheinlich hat das Gerät auch einen leeren Platz für eine zweite Notebook-HDD.

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  • deoroller 11:21 | 28.08.2012

    Lässt sich der RAM nicht aufrüsten? Das wäre ein Grund, von der Marke Abstand zu halten.

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  • consulting 10:38 | 28.08.2012

    Bis auf CPU und RAM stimmt alles

    Bei diesem Notebook stimmt bis auf CPU und RAM alles.
    Das Display ist mit 1600 x 900 Pixeln gut dimensioniert.
    USB 3.0 ist für entsprechende externe Festplatten sehr nützlich.

    ABER:
    Ich hatte ein i3-Notebook von MEDION und war SEHR unzufrieden damit.
    Jetzt arbeite ich mit einem P7812 und i5-2430m sowie 8GB RAM von MEDION.
    Das ist es dann. Dieses i5-Notebook bringt, was wirklich notwendig ist.

    Wer kann, der sollte auf den i3-Prozessor bei so wenig RAM verzichten.

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