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McLaren will Scheibenwischer überflüssig machen

18.12.2013 | 05:57 Uhr |

Der Sportwagen-Hersteller McLaren arbeitet an einer Alternative zum herkömmlichen Scheibenwischer. Regen soll dabei durch eine Ultraschall-Technologie von der Auto-Frontscheibe ferngehalten werden.

Scheibenwischer gibt es mittlerweile seit 110 Jahren. Grund genug für Sportwagen-Hersteller McLaren, der klassischen Technik den Rücken zu kehren. Das Unternehmen arbeitet derzeit an einer Alternative zum gewöhnlichen Wischarm.

Wie die Sunday Times aus brancheninternen Kreisen erfahren haben will, werkelt man bei McLaren an einem Ultraschall-Modul, dessen Technik eigentlich vom Militär stammt. Dabei wird die Auto-Frontscheibe mit rund 30.000 Hertz zum Schwingen gebracht, wodurch sich eine Art Schutzschild über das Glas legt. Als Ergebnis werden Insekten, Regen und Schmutz ganz ohne Gummilippe von der Scheibe ferngehalten. Ein ähnliches Konzept kommt bereits bei Kampfjets zum Einsatz.

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Vor einigen Problemen steht der Autobauer bei der Realisierung seines Ultraschall-Schilds jedoch noch. So sind Scheibenwischer hierzulande per StVZO gesetzlich vorgeschrieben. Zudem könnte die Scheibe beim Parken noch immer verschmutzen. Vogelkot ließe sich jedoch durch das Fehlen einer Scheibenwaschanlage nicht mehr per Knopfdruck entfernen. Ob es die Technologie tatsächlich wie geplant in zwei Jahren zur Serienreife schafft, bleibt also abzuwarten.

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