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Gratis-WLAN stört Burgerverkauf

14.05.2009 | 08:45 Uhr |

Der kostenlose Webzugang in den McDonalds-Filialen verursacht Probleme: Surfende Gäste bleiben im Durchschnitt mehr als dreimal länger im Restaurant, andere Kunden, die lediglich eine Mahrzeit einnehmen wollen, finden keine freien Plätze mehr.

Während der Service in Österreich beispielsweise erst kürzlich gestartet ist, bietet die australische Niederlassung des Burgerverkäufers den Dienst bereits seit einem halben Jahr an. "Mittlerweile haben wir die Anzahl von einer Millionen Usersessions erreicht. Bis Ende des Jahre erwarten wir eine Zahl von knapp vier Millionen", berichtet Anthony Rosenkowitz, zuständiger IT-Projektmanager bei McDonalds Australien. Die durchschnittliche Dauer einer Session betrage 35 Minuten, während ein Gast, der nur isst, lediglich zehn Minuten auf dem Platz verweilen würde. Aus diesem Grund sei im Moment angedacht, eine gewisse Trennung der Plätze für surfende und essende Gäste zu schaffen. Gelten soll dies vor allem in den Stoßzeiten.

Hierzulande erwartet man derartige Probleme nicht. "Der Service wird von unseren Kunden sehr gut angenommen und auch die Franchisenehmer schätzen den Dienst sehr", meint Michael Slamanig, Sprecher McDonalds Österreich. Bisher hätte es ausschließlich Lob für das Angebot gegeben, fügt er hinzu. Seit kurzem ist es den Restaurantgästen in Österreich möglich, den Webservice kostenlos zu nutzen. "Der Kunde unterliegt hierbei keinerlei Einschränkungen", so Slamanig. Das gelte sowohl für die Dauer als auch für das anfallende Downloadvolumen. Gästen in deutschen McDonalds-Filialen steht der kostenlose Zugang für eine Stunde zur Verfügung. (pte)

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