22.08.2012, 05:45

Michael Söldner

McAfee

Sicherheitsexperten wollen Autos vor Computerviren schützen

©mcafee.com

Mit zunehmender Vernetzung von Fahrzeugen steigt in Zukunft auch die Gefahr durch Viren im Auto.
In wenigen Jahren werden viele Autos bereits über einen permanenten Internet-Anschluss verfügen, im Gegenzug steigt damit jedoch auch das Risiko durch Viren, die auf die Funktionen des Fahrzeugs Einfluss nehmen. Intel arbeitet daher mit Hackern zusammen, die in einer Garage nach Schwachstellen in der Fahrzeug-Elektronik suchen. Die McAfee-Sparte des Chipherstellers warnt vor teils schwerwiegenden Sicherheitslücken, da Autohersteller bislang nur wenig für den Schutz ihrer Fahrzeuge getan hätten.

Die größten Risiken liegen im Zugang zum Fahrzeug durch Hacker, aber auch mitgehörte Gespräche oder sogar herbeigeführte Unfälle seien denkbar. Hersteller Ford beteuert , dass man sich des Risikos durchaus bewusst sei und entsprechend an Sicherheitslösungen für Autos arbeite.
Schadsoftware und Virenbefall - Ratgeber Sicherheit

Wissenschaftler aus Kalifornien und Washington warnen gleichzeitig vor der immer größer werdenden Gefahr durch Würmer und Trojaner, die in Autos eingeschleust werden könnten. Den Weg in die Elektronik finden die Hacker über das Diagnose-System des Fahrzeugs, drahtlose Verbindungen oder sogar das Auto-Radio. Mit dem Problem seien grundsätzlich alle Hersteller konfrontiert, da es bei der Sicherheit noch keine gemeinsamen Standards geben würde.
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