McAfee

Sicherheitsexperten wollen Autos vor Computerviren schützen

Mittwoch den 22.08.2012 um 05:45 Uhr

von Michael Söldner

© mcafee.com
Mit zunehmender Vernetzung von Fahrzeugen steigt in Zukunft auch die Gefahr durch Viren im Auto.
In wenigen Jahren werden viele Autos bereits über einen permanenten Internet-Anschluss verfügen, im Gegenzug steigt damit jedoch auch das Risiko durch Viren, die auf die Funktionen des Fahrzeugs Einfluss nehmen. Intel arbeitet daher mit Hackern zusammen, die in einer Garage nach Schwachstellen in der Fahrzeug-Elektronik suchen. Die McAfee-Sparte des Chipherstellers warnt vor teils schwerwiegenden Sicherheitslücken, da Autohersteller bislang nur wenig für den Schutz ihrer Fahrzeuge getan hätten.

Die größten Risiken liegen im Zugang zum Fahrzeug durch Hacker, aber auch mitgehörte Gespräche oder sogar herbeigeführte Unfälle seien denkbar. Hersteller Ford beteuert , dass man sich des Risikos durchaus bewusst sei und entsprechend an Sicherheitslösungen für Autos arbeite.



Wissenschaftler aus Kalifornien und Washington warnen gleichzeitig vor der immer größer werdenden Gefahr durch Würmer und Trojaner , die in Autos eingeschleust werden könnten. Den Weg in die Elektronik finden die Hacker über das Diagnose-System des Fahrzeugs, drahtlose Verbindungen oder sogar das Auto-Radio. Mit dem Problem seien grundsätzlich alle Hersteller konfrontiert, da es bei der Sicherheit noch keine gemeinsamen Standards geben würde.

Mittwoch den 22.08.2012 um 05:45 Uhr

von Michael Söldner

Kommentieren Kommentare zu diesem Artikel (23)
  • tempranillo 21:48 | 16.09.2012

    Damit die Überwachungsdemokratie überlebt und die BIG BROTHERS uns besser kontrollieren können.

    Ja genau. Endlich werden mal diese ganzen fiesen Spionagetricks angesprochen. Aber vergesst die Funkwecker nicht. Die melden jeden Morgen die eingestellte Weckzeit an die CIA. Außerdem sind da geheime Mikrofone drin. Frau von der Leyen weiß also ganz genau, was ihr da so neben den Funkweckern treibt.

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  • mike_kilo 21:20 | 16.09.2012

    Damit die Überwachungsdemokratie überlebt.
    Ach, die war doch bisher überhaupt nicht ernsthaft gefährdet. Im Gegenteil, die Schlupflöcher werden immer kleiner.

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  • JueSt 21:08 | 16.09.2012

    Zitat: as80796
    Schöne neue vernetzte Welt. Wozu Internet & Co. im Auto.


    Damit die Überwachungsdemokratie überlebt und die BIG BROTHERS uns besser kontrollieren können.
    Aber wir sind selber schuld, wenn wir uns soetwas anschaffen und zu viele Daten preisgeben.

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  • Falcon37 20:21 | 24.08.2012

    Zitat: deoroller
    Die Steuerung kann doch in einem Helm untergebracht sein, so wie das auch ein Apache Pilot macht.

    Guuuuute Idee.
    So ein Helm würde sich auch super auf Blitzer-Fotos machen.

    Noch besser:

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  • deoroller 20:15 | 24.08.2012

    Die Steuerung kann doch in einem Helm untergebracht sein, so wie das auch ein Apache Pilot macht.

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