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Max Mosley will gegen Googles Autovervollständigungsfunktion klagen

28.01.2014 | 05:43 Uhr |

Ex-Formel-Eins-Chef Max Mosley will erneut gegen Google vor Gericht ziehen. Nachdem das Hamburger Landgericht der Suchmaschine die Anzeige mehrerer Bilder untersagte, die Mosley bei einer Orgie zeigten, will der 73-Jährige nun auch bestimmte Begriffe aus der Autovervollständigungsfunktion entfernen.

Wenn man aktuell bei Google nach dem Ex-Formel-Eins-Boss Max Mosley sucht, schlägt die Autovervollständigungsfunktion unter anderem die Begriffe „Prostituierte Video“ oder „Intime Party“ vor. Hintergrund sind pikante Fotos, die bereits vor mehreren Jahren im Internet aufgetaucht waren und Mosley bei einer SM-Orgie zeigten. Der Motorsport-Präsident klagte gegen den Suchmaschinen-Konzern und bekam vom Hamburger Landgericht recht. Google darf die sechs Schnappschüsse nicht mehr listen.

Am Wochenende kündigte Mosley nun weitere Schritte gegen Google an. So wolle der ehemalige FIA-Boss auch gegen die Autovervollständigungsfunktion vorgehen und Google in Kalifornien und Großbritannien verklagen.

Google darf keine Fotos der Mosley-Orgie mehr zeigen

Mosley macht seinem Ärger zudem im Nachrichten-Magazin Der Spiegel Luft. So bezeichnet er das Google-Management als „unreif“ und klagt über die angebliche Arroganz des Suchmaschinenkonzerns. Google benehme sich "wie ein Halbwüchsiger, der sich gegen das Establishment auflehnt".

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