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Massive Sicherheitslücke in EAs Origin aufgedeckt

20.03.2013 | 05:17 Uhr |

In der Spiele-Vertriebsplattform Origin von Electronic Arts verbirgt sich eine Schwachstelle, die von entfernten Rechnern aus genutzt werden kann.

Auf der in Amsterdam stattfindenden Sicherheitskonferenz Black Hat wurde eine Schwachstelle in Origin aufgedeckt. Über die PC-Software vertreibt der Hersteller Electronic Arts digitale Versionen seiner Spiele. Die Sicherheitslücke lässt sich innerhalb von Sekunden ausnutzen und kann sogar von entfernten Rechnern aus gestartet werden.

Als Grundlage für die aufgespürte Schwachstelle dient eine Schnittstelle, mit der Spiele von entfernten Rechnern aus gestartet werden können. Die hierfür nötige Internetadresse lässt sich entsprechend anpassen, um auf dem Computer des Anwenders unbemerkt Befehle auszuführen.

Hacker können mit manipulierten Internetadressen so Schadcode auf jedem Rechner ausführen, auf dem Origin installiert ist. Ein Sprecher des Spieleherstellers Electronic Arts teilte mit, dass man in regelmäßigen Abständen an Updates arbeite, die derartige Schwachstellen ausmerzen. Wann die konkrete Sicherheitslücke in Origin gestopft werden soll, ließ der Mitarbeiter jedoch leider offen.

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Nutzer von Origin sollten bis zum nächsten Update besonders vorsichtig sein und fragwürdige Links nicht anklicken.

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