2120082

Marshenge: Foto soll Stonehenge auf dem Mars zeigen

25.09.2015 | 10:45 Uhr |

Auf einem Mars-Foto kann man eine spektakuläre Gesteinsformation entdecken, die an das jungsteinzeitliche Stonehenge in England erinnert. Alien-Forscher sind begeistert.

Das in England liegende Stonehenge ist ein Bauwerk aus Grabenanlage und konzentrischen Steinkreisen mit Menhiren, das Menschen von der Jungsteinzeit bis in die Bronzezeit nutzten.
 
So ein Stonehenge wollen Hobby-Astronomen und Alien-Jäger nun auch auf einem hochauflösenden Mars-Foto entdeckt haben. Das Foto finden Sie im Original hier - Sie müssen auf dem Foto etwas runterscrollen, bis die fragliche Gesteinsformation erscheint. Bekannt gemacht wurde das Foto über die Facebook-Gruppe Journey to the Surface of the MARS. Das Foto stammt von dem High Resolution Imaging Science Experiment (HiRise) an Bord des Mars Reconnaissance Orbiter, einer NASA-Sonde, die Fotos vom Mars geschossen hat.
 
Auf dem Foto sieht man einen Hügel mit einigen im Kreis angeordneten Erhöhungen darauf. Um den Hügel kann man mit viel gutem Willen eine Art Graben erkennen. Im Großen und Ganzen erinnert das Ganze also schon etwas an Stonehenge. Prompt geistert bereits die Bezeichnung Marshenge durch die Medien.

Womit sich die Frage stellt: Wie entstand diese Formation? Für Alienforscher, die auf dem Mars bereits eine von Alien-Hand erbaute Pyramide entdeckt haben wollen, ist der Fall klar: Hier errichteten Außerirdische ein Bauwerk. Die Aliens-Fans spekulieren darüber, ob die Erbauer des irdischen Stonehenge vielleicht den Mars besucht haben könnten – mit einer Steinzeitrakete, an der auch die Familie Feuerstein ihre Freude gehabt hätte? (Anmerkung der Redaktion) – oder ob vielleicht die Aliens stattdessen auf die Erde kamen und unseren Vorfahren erklärten, wie man so ein Marshenge auf der Erde nachbauen könnte.

Wissenschaftler betonen jedoch, dass solche Gesteinsformationen durchaus auf natürlichem Wege entstehen können. Durch Beben, Wind und eisigen Temperaturen sowie Auftau-Phasen im Wechsel.
Pareidolie

In diesem Zusammenhang spielt auch die so genannte Pareidolie eine Rolle. Als Pareidolie bezeichnet man das psychologische Phänomen, dass man vertraute Bilder oder Gegenstände an Orten, in Dingen oder Mustern sieht, wo sie nicht existieren. Das bekannteste Beispiel hierfür dürfte Wolkenformationen sein, in denen man immer wieder alles Mögliche zu erkennen glaubt.
 
Löffel, Pyramiden und Völkermord mit Atombomben

Immer wieder sorgen Fotos vom roten Planeten Mars für Aufregung unter Astronomen und Alien-Jägern. Denn immer wieder glaubt man auf der Mars-Oberfläche eine Formation zu erkennen, die unmöglich von selbst entstanden sein kann. Der riesige schwebende Löffel ist so ein Beispiel. Und natürlich auch die bereits erwähnte Pyramide. In Zusammenhang mit dieser angeblichen Pyramide fallen unter Alien-Forschern auch Begriffe wie Atombomben und Völkermord.

 
 

0 Kommentare zu diesem Artikel
2120082