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Garmin Nüvifone eine Luftnummer?

Garmins Nüvifone G60 entwickelt sich langsam zu Vaporware. Das sind Produkte, die zwar angekündigt werden, aber nie erscheinen. Aufgrund von Schwierigkeiten bei der Entwicklung hat das Unternehmen, das mittlerweile mit Asus kooperiert, den Erscheinungstermin weiter nach hinten verschoben.

Statt Juni 2009 soll das Navi-Handy nun doch erst irgendwann in der zweiten Jahreshälfte herauskommen. Das berichtet die Wirtschafts-Website Twice unter Verweis auf eine Analysten-Konferenz am 6. Mai.

Nach Aussage von Cliff Pemble, Chef von Garmin, "sind Smartphones kompliziert und es ist nicht einfach, eines von Grund auf neu zu entwickeln." Das Nüvifone G60 sei jedoch bereits im Test bei den Zulassungsbehörden und die Netzbetreiber hätten weiterhin Interesse, das Handy zu nehmen.

Das G60 richtet sich vornehmlich an Menschen, die eine einfache Bedienung von Navigationslösungen wie auf einem echten Navigationgerät erwarten. Es verfügt über HSDPA, WLAN und GPS, der Touchscreen ist 3,55 Zoll groß und hat eine Auflösung von 272x480 Pixel. Die 4 Gigabyte interner Speicher sind mit microSD-Karten erweiterbar.

Garmin hatte das Handy im Januar 2008 auf einer Pressekonferenz in New York angekündigt. Damals hieß es nur Nüvifone und sollte im dritten Quartal 2008 auf den Markt kommen. Im Oktober 2008 verschob der Navigationsgeräte-Hersteller die Einführung seines ersten Smartphones aufgrund von Problemen auf die erste Jahreshälfte 2009. Im Februar 2009 schloss sich Garmin mit Asus zusammen und nannte das Handy in Garmin-Asus nüvifone G60 um. Es soll der Auftakt einer ganzen Reihe von Mobiltelefonen sein, deren Fokus auf Navigations-Dienstleistungen liegt.

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