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Marktdurchbruch: Brennstoffzellen haben langen Weg vor sich

09.04.2003 | 14:19 Uhr |

Mobile Geräte werden immer kleiner und leistungsfähiger, auf ihrem Entwicklungspfad taucht allerdings immer wieder ein Hindernis auf: die Leistung der Batterien. Forscher und Entwickler sind allerdings bereits fleißig am Werkeln. Der Weg zum Marktdurchbruch wird allerdings schwer.

Mobile Geräte werden immer kleiner und leistungsfähiger, auf ihrem Entwicklungspfad taucht allerdings immer wieder ein Hindernis auf: die Leistung der Batterien. Forscher und Entwickler sind allerdings bereits fleißig am Werkeln.

Besonders auf Systeme mit Brennstoffzellen setzen Branchenkenner ihre Hoffnung. Kleine, relativ einfach gestrickte Brennstoffzellen, die Methanol nutzen, könnten schon in ein bis zwei Jahren in mobilen Geräten auftauchen.

Die Vorteile liegen auf der Hand: So erfordert das Brennstoffzellensystem kein Neuladen - stattdessen werden Anwender einfach die leere Methanol-Patrone durch ein volle ersetzen. Darüber hinaus hat Methanol die 40- bis 60-fache Energie-Effizienz eines Lithium Ion-Akkus, schätzt Dr. Brian Barnett, Managing Director der Beratungsfirma TIAX LLC.

Der Leistungsgewinn werde aller Voraussicht nach anfangs nicht ganz so dramatisch ausfallen. Barnett schätzt, dass anfängliche Modelle einen 5 zu 1-Vorteil gegenüber herkömmlichen Batterien haben könnten. Theoretisch könnte das Verhältnis im Laufe der Optimierung der Produkte auf bis zu 10 zu 1 verbessert werden.

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