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Markt für mobile Dienste wächst bis 2009 auf 8 Mrd. Euro

Laut einer Studie des Marktforschungsinstituts Deloitte wird der Markt für mobile Dienste in den kommenden drei Jahren auf acht Milliarden Euro wachsen, bei dieser Entwicklung werden die Provider eine wichtige Rolle spielen.

Die Mobilfunk-Provider, welche ihre Gespräche über fremde Netze abwickeln, werden in den kommenden drei Jahren den Markt für Inhalte und Medien auf mobilen Endgeräten verstärkt beeinflussen. Dies geht aus einer Studie des Marktforschungsinstituts Deloitte hervor. Demnach werde das Volumen für mobile Datendienste bis zum Jahr 2009 auf bis zu acht Milliarden Euro anwachsen, dabei ist allerdings wichtig, dass sie die richtigen strategischen Entscheidungen treffen: Deloitte analysierte die Einordnung der Unternehmen in der Mobilfunkwertkette, die Wahl der Partner und die notwendigen technischen und personellen Investitionen.

Nach langen Diskussionen über die Konvergenz der Branchen 'Technologie', 'Medien' und 'Telekommunikation' sind bereits die ersten Unternehmen am Markt zu finden, deren Ursprung nicht im Telekom-Sektor liegt. Mittlerweile konnten die technologischen Schwierigkeiten überwunden werden, neben dem Ausbau der UMTS-Netze ist auch die Verfügbarkeit von geeigneten Endgeräten stark angewachsen. Obwohl der deutsche Markt beinahe gesättigt ist, bietet sich für Neueinsteiger ein Kundenpotenzial von jährlich über 20 Millionen Wechsel- und Neukunden, demzunfolge steigt auch das Umsatz für mobile Dienste deutlich an.

"Nachdem im letzten Jahr vor allem Billiganbieter wie beispielsweise Aldi und Tchibo in den Mobilfunk eingestiegen sind, werden sich in 2006 verschiedene Anbieter von Inhalten und Premium-MVNOs etablieren", erklärt Dr. Andreas Gentner, Partner Technology, Media and Telekommunikations von Deloitte. "Neben der Motivation, die eigene Marke zu stärken, sind so unter anderem positive Wirkungen auf Absatz, Image und eine engere Kundenbeziehung möglich".

Unternehmen sollten schnell entscheiden, on sie einen vollwertigen MVNO schaffen, Inhalte nur traditionell lizensieren oder ein anderes Geschäftsmodell wählen. Nur so können sie First-mover-Vorteile in einem wachsenden Markt erzielen. Eine Reihe von Unternehmen ist schon am Markt aktiv oder in den Startlöchern. Die Zielgruppen spezialisierter Anbieter überschneiden sich und die Marktanteile werden jetzt vergeben.

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